Also, Lärm ist nicht so ganz der richtige Ausdruck. Nennen wir es einfach mal Umgebungsgeräusche. Schlafen in einer nicht ganz so ruhigen Umgebung.

Ich für meinen Teil vertrete ja mittlerweile eine ganz persönliche These, was das angeht. Zu Hause in der Wohnung fällt es mir extrem schwer, auch nur bei kleinen Störgeräuschen einzuschlafen. Daher geht bei mir nichts ohne Ohropax. Unterwegs im ICE brauch ich nur die Augen zu zu machen und schon gleite ich sanft ins Reich der Träume. Hört sich erstmal komisch an.

Der für mich plausibel klingende Unterschied ist der, dass wir zu Hause alleine sind – jedenfalls im Bett. Im Zug ist das nicht der Fall. Ist man alleine, sind die Instinkte schärfer. Man lauscht, ob von irgendwoher Gefahr droht. Im Zug ist man, wie in einer Hölle voller Steinzeitmenschen, quasi beschütz. Andere passen auf, während man selber schläft.

Falls das alles völlig Blödsinn ist, sollte ich überlegen, ob ich mir eine ICE-Sitz kaufe, denn in dem kann ich besser schlafen als im Bett.

4 Kommentare

  1. Leg dir einfach einen Tinnitus zu und schon hast du dieses Problem nicht mehr. ;-)

    Ich selbst habe einen und kann deswegen nicht schlafen wenn es ruhig ist. Sobald ich einmal diesen Ton „in der Stille der Nacht“ höre, ist es aus… fühlt sich an als würde jemand langsam den Sound „aufdrehen“. Seit dem kann ich (fast) nur mit laufendem Fernseher einschlafen.

  2. Ja, nee, is klaar…

    Ich würde auch lieber in einer Umgebung voller Fremder einschlafen (und mich sicher fühlen!), als meiner eigenen Wohnung zu vertrauen…

    Passt scho,
    JBJ

  3. Ich schlafe besser ein, wenn da eine Geräuschkulisse ist. Allerdings werde ich leider bei einzelnen Geräuschspitzen, z.B. einem Schuß in einem krimi aus dem fernseher, wieder wach. Und dann ist es mit Einschlafen vorbei. Zum Glück gibts den sleeptimer am Fernseher.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.