Seit über zwanzig Jahre lese ich bereits die Süddeutsche Zeitung. Lese sie gerne. Eigentlich, denn in letzter Zeit schleichen Untertöne in einige Artikel, die mir nicht gefallen. Da wird hemmungslos gegen die iPhone-App polemisiert, eine Debatte um die Gratiskultur auf Stammtischniveau geführt – und dann das. weiterlesen »
Es gibt diese entsetzlich einfache These, dass die klassische Zeitung vom Internet verdrängt wird. Journalisten ziehen in einen Kreuzzug gegen Blogger, es wird sich wechselseitig Kompetenz und Aktualität abgestritten. Wer ehrlich ist, der muss eingestehen, dass er diese Art der Diskussion für ermüdend hält. Weder ist sie zielführend noch zutreffend. weiterlesen »
Trocken gelutschte Socken lagen auf den Nachtisch, als der Wecker klingelte und der Albtraum endlich beginnen konnte. Schon die erste Tasse eingeschränkter Sorgen noch vor dem Liegen bleiben sorgte für ausgelassen Endzeitstimmung.
Wozu noch irgendwelche Verpflichtungen erfüllen, wenn doch alles vor die Hunde gehen würde. Zumindest diese aber lägen dann gut im Futter und würden sich nicht mehr an Werbeprospekten vergreifen, die von arbeitslosen Journalisten nachts verteilt wurden – was für die meisten immer noch besser war, als Fahrkarten in maroden Staatsbetrieben und privatisierten Parlamentsgebäuden zu kontrollieren. weiterlesen »
Immer wieder macht sich der eine oder andere Journalist die (vergebliche) Mühe und schreibt über die Blogger. Zunächst einmal: Die Blogger gibt es genauso wenig wie die Journalisten. Jedes Blog ist anders. weiterlesen »