Sport durch Gameification

Sport durch Gameification

Wandern ist erst der Anfang. Das wurde mir in den letzten Tagen seit vergangene Donnerstag deutlich. Spulen wir die Zeit zurück, um das zu erklären. Nicht auf den Donnerstag letzte Woche, sondern um ganze zehn Jahre.

Zehn Jahre, so lange arbeite ich mittlerweile bereits in der Agentur. Das hört sich nach verdammt viel Zeit an, aber ehrlich gesagt verging es für mich eher wie im Flug. Es entringt mir ein ungläubiges Staunen, während ich am Wegesrand stehe und die viele Tage vorbei ziehen sehe.

Unsplash / Pixabay

Einige Monate zuvor hatten wie Besuch in der Agentur von einem Menschen, der sich mit der Optimierung von Webseiten für Suchmaschinen auskennt. Es war ein sehr anregendes, interessantes Gespräch, zumal er nicht von der Eierlegendenwollmilchsau sprach, sondern sehr realistisch an das Thema ran ging.

Gegen ende eines Termins, wenn man den offiziellen Teil abgehakt hat, kommt man mit den Menschen ins Gespräch und plaudert über ganz unterschiedliche Sachen. Da kam dann auf den Tisch, dass ich ja schon fast zehn Jahre in der Agentur arbeite. Unser Gast sagte dann in Gegenwart meines Chefs, dass man zu solchen Jubiläen eigentlich eine Uhr bekommen würde. Eine Idee, die ich erstmal für mich im Hinterkopf ablegte. Eine neue Uhr wollte ich schon länger, aber ich kann mir selber keine kaufen. Das habe ich nämlich erst für den Fall vorgesehen, wenn zumindest ein Roman von mir veröffentlicht wurde.

Rechtzeitig vor dem Stichtag kramte ich die Idee dann wieder aus der Schublade in meinem Kopf heraus und präsentiert sie zusammen mit Vorschläge für ein passende Modell meinem Chef. Am Donnerstag dann, als ich Sekt für die Kollegen einschenkte, bekam ich dann fēnix 3 von Garmin. Eine Smartwatch / Sportuhr, der nicht nach 24 Stunden die Puste ausgeht. Vor allem eine Uhr mit einem runden Design, was mir sehr wichtig ist. Ein Display, was permanent die Uhrzeit anzeigt. Eine Uhr, die wasserdicht ist und über ein GPS-Empfänger verfügt. Aus meiner Sicht spricht enorm viel gegen die Apple watch und für die fēnix 3. Und das sage ich als jemand, der ansonsten von dem größten Teil der Apple-Produkte überzeugt ist.

Kommen wir aber zurück zum Anfang des Artikels, denn für einen wirklichen Testbericht über die Uhr wäre es zu früh, ich habe sie ja nicht mal eine Woche (der Akku hält im Übrigen wirklich so lange wie erhofft). Die fēnix 3 ist eine Uhr für Sportler. Sie kann unterschiedliche Sportarten mit Datenmessungen unterstützen. Zudem wird die Anzahl der täglichen Schritte aufgezeichnet. Sie soll motivieren, sich zu bewegen um fit und gesund zu bleiben. Neben dem Tagesziel für Schritte habe ich bei mir drei Aktivitäten hinterlegt. Gehen, Wandern und Indoor-Rudern.

Über connect von Garmin kann man sich mit anderen messen, bekommt Auszeichnung für erreichte Ziele — Gameification. Mit so was kriegt man mich ja. Das „Schlimme“ dabei ist: ich will mehr. Wandern ist erst der Anfang, wie gesagt. Mehr Sport zu treiben wird mir mit Sicherheit gut tun. Joggen hört sich dabei für mich nach wie vor abschreckend an, aber es scheint etwas viel cooleres zu geben, was sich für mich besser anfühlt — auch wenn es gerade für Anfänger erheblich schwieriger ist: Trailrunning
Über Stock und Stein, durch Feld, Wald und Wiesen. Genau das, was ich auch beim wandern liebe, nur eben mit einem anderen Tempo.

In den nächsten Monaten heisst es daher für mich: auf zu neuen Zielen!

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren