Frisch eingezogene Fotos

Frisch eingezogene Fotos

Vier Tage nach meinen Überlegungen, was ich mit den ganzen Fotos künftig anstelle, hat sich doch noch eine Änderung ergeben. Schuld daran ist meine gewisse Hartnäckigkeit. Und, zugegeben auch ein Stück Bequemlichkeit.

Natürlich ist Lychee wundervoll einfach zu bedienen. Zudem auch schnell zu verstehen, denn viele Optionen hat man nicht. Für ein paar Bilder reicht es vollkommen aus. Nur ist mir recht schnell klar geworden, dass es niemals nur bei ein paar Bildern bleiben wird. Am Sonntag schrieb ich über zwei Alternativen. WordPress und Koken. Die letzten Tage sah es zunächst ganz nach einer Lösung auf der Basis von WordPress aus. Die ultimative Demütigung, eine gewisse Galerie verwenden zu müssen für die Bilder, wollte ich mir aber eigentlich ersparen.

Koken in Lightroom
Koken in Lightroom

Zudem sollte die Anbindung an Lightroom Geld kosten. Bei Koken ist das schon direkt mit dabei. Also nahm ich mir vor, dem System noch eine dritte Chance einzuräumen. Zuvor aber fragte ich Tante Google um Rat. Irgendjemand musste doch eine Lösung für das Problem mit dem Shop gefunden haben. Tatsächlich, es gab genau dafür einen Work Arround. Der Evernote Webclipper als Ursache. Einfach deaktivieren und schon läuft alles — wieder aktivieren geht hinterher auch recht einfach.

Nach den ersten Schritten mit Koken fiel für mich die Entscheidung. Damit würde ich künftig meine Fotos präsentieren. Der Transfer von Lightroom zu Koken ist prima gelöst, Fotos lassen sich auch nachträglich in Lightroom bearbeiten, die Veränderungen werden dann wieder zu Koken übertragen.

Importiertes Album in Koken
Importiertes Album in Koken

Nur die kostenlosen Templates, die standen einer Nutzung noch im Weg. Sie sehen auf Desktoprechner ordentlich aus, aber mobil einfach nur grausam. Das riecht eher etwas nach Steinzeit. Den Weg, selber ein Template zu basteln, wollte ich nicht gehen. Also noch mal gesucht in den Weiten des Internets. Und auf ein überzeugendes Template gestoßen. OxyGen lässt zumindest bei mir keine Wünsche offen. Gut, ein paar ungeschliffene Kanten gibt es noch, aber die Version 3 ist bereits angekündigt. Notfalls kann ich auch selber Hand anlegen und Kleinigkeiten via CSS lösen.

Die Versuchung ist selbstverständlich vorhanden, noch etwas mehr rauszuholen. Vielleicht auch selber ein Plugin zu basteln, denn den eine Karte mit den Fotos hätte ich schon ganz gerne. Mal sehen.

Empfehlen kann ich Koken in jedem Fall. Wenn man Lightroom nicht verwendet, ist es schon recht ordentlich. Im Zusammenspiel mit Lightroom dann wirklich umwerfend. Wer sich selber ein Bild machen will, wirft einfach mal ein Blick auf meine neue Galerie.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren