Tag eins

Auch wenn ich noch nicht weiss, welche Kosten gerade auflaufen, nutze ich an meinem iPhone die Option „Persönlicher Hotspot“. Darn verdienen wird dann ausgerechnet das Unternehmen, welches es noch nicht geschaft hat, den VDSL-Anschluss in der neuen Wohnung zu schlalten.

Versporchen war er bis gestern um 19:00 Uhr – spätesten. An der Hotline hieß es dann, auf Grund der hohen Anzahl an Umzügen zum Monatsende könne es auch bis 0 Uhr dauern, dann wäre der Anschluss aber geschaltet. Heute morgen gab es dann noch immer kein Internet. Ohne Internet sind DER CHEF und ich aber auch ohne Telefon (dank des Voice-over-IP-Tarifs der Telekom). Musik hören (die ich über spotify bekomme), geht auch nicht. Willkommen in der Diaspora. Das Telekom_hilft-Team bemüht sich dankenswerter Weise, hat sich aber auch noch nicht weiter gemeldet. Morgen wird wohl nichts mehr passieren, als schauen wir mal, wie es Montag wird.

Anfang der Woche gibt es dann hoffentlich auch den Briefkastenschlüssel, den das Angeln der Zeitung aus dem Kasten ist doch mit Schmerzen verbunden. Nett wäre auch ein kleiner Schüssel, um den Wasserhahn im Keller für die Waschmaschine zu entsperren- Letztendlich aber sind das alles nur Kleinigkeiten, verglichen mit dem absoluten Wohlfühlgefühl, fast hätte ich Wohnfühlgefühl geschrieben, was auch nicht verkehrt ist.

Nadine nd ich haben grob geschätzt die Hälfte der Kartons bereits ausgepackt. Zwar sieht das Arbeitszimmer wie nach einer Wohnungsdurchsuchung aus, aber es ist frei von Kartons, genauso wie das Schlafzimmer. Mittlerweile habe ich aufgehört, die Kratzer von der Pappe an Armen und Beinen zu zählen. Was mich wirklich wundert: warum haben wir beim letzten Umzug sechs Wochen für das Einräumen gebraucht? Vielleicht ist die Erfahrung mit der zunehmenden Anzahl der Umzüge. Oder der genaue Plan, wann was wo hinkommen soll, verbunden mit den Vorzügen der neuen Wohnung.

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