An der nächsten Grenze

An der nächsten Grenze

Wieder ein Stück weiter. Vorhin habe ich die Grenze zu 20.000 Wörtern überschritten. Langsam setzt der Größenwahn ein. Wenn ich Samstag durchschreibe, könnte ich Sonntag Abend auf 30.000 kommen. Ich bin mir nicht sicher, ob das eine so gute Idee ist.

Aber man sagt ja, dass Genie und Wahnsinn dicht beieinander liegen. Nach einer leichten Verwirrung meinerseits, was den weiteren Verlauf des Plots angeht, sehe ich mittlerweile wieder klar. Es bleibt bei dem ursprünglich geplanten Ende. Eine der Nebenfiguren, die ich nicht eingeplant hatte, winkt mir von dort aus zu und behauptet zurecht, dass sie schon die ganze Zeit da war.

Ganz ehrlich, ich mag meine Figuren. Ein Stück weit auch meine bösen. Einer von denen, die in der Gesichte auftauchen, ist so eine für mich typische Figur, die weder gut noch böse ist. Für ihn habe ich mir heute zwei wie ich finde sehr schöne Sätze (und natürlich noch mehr) ausgedacht:

Wegen der Scheidung hatte er mit dem trinken aufgehört. Es gab nichts mehr, was ihm Anlass dazu gab.

In welchem Zustand er morgens im Bett aufwacht, muss man dann selber lesen – irgendwann, wenn das Buch fertig ist.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren