9. November
2011

An der nächsten Grenze

von tboley um 22:52 Uhr

Wieder ein Stück weiter. Vorhin habe ich die Grenze zu 20.000 Wörtern überschritten. Langsam setzt der Größenwahn ein. Wenn ich Samstag durchschreibe, könnte ich Sonntag Abend auf 30.000 kommen. Ich bin mir nicht sicher, ob das eine so gute Idee ist.

Aber man sagt ja, dass Genie und Wahnsinn dicht beieinander liegen. Nach einer leichten Verwirrung meinerseits, was den weiteren Verlauf des Plots angeht, sehe ich mittlerweile wieder klar. Es bleibt bei dem ursprünglich geplanten Ende. Eine der Nebenfiguren, die ich nicht eingeplant hatte, winkt mir von dort aus zu und behauptet zurecht, dass sie schon die ganze Zeit da war.

Ganz ehrlich, ich mag meine Figuren. Ein Stück weit auch meine bösen. Einer von denen, die in der Gesichte auftauchen, ist so eine für mich typische Figur, die weder gut noch böse ist. Für ihn habe ich mir heute zwei wie ich finde sehr schöne Sätze (und natürlich noch mehr) ausgedacht:

Wegen der Scheidung hatte er mit dem trinken aufgehört. Es gab nichts mehr, was ihm Anlass dazu gab.

In welchem Zustand er morgens im Bett aufwacht, muss man dann selber lesen – irgendwann, wenn das Buch fertig ist.

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Schweigen im Walde zu „An der nächsten Grenze”
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