Kriminalistisches Wissen

Endlich sind sie heute in der Post gewesen, die Pocket Tipps aus dem MEDIAT Verlag. Zuletzt war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich das Material überhaupt bekommen.

Das liegt in diesem Fall am Herausgeber, dem Bund Deutscher Kriminalbeamter und diese Pocket Tipps richten sich an die Kollegen vom Fach. Für Krimi-Autroen ist so was meiner Meinung nach auch nicht verkehrt, denn wie hat es bei Facebook treffend auf den Punkt gebracht:

Glaubwürdigkeit ist der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Autor und Leser.

Genau so sehe ich das auch. Nicht jedes Detail in einem Krimi muss korrekt sein, aber als Autor sollte man sich zumindest Mühe geben, grobe Schnitzer zu vermeiden. Sicher ist es so, dass der größte Teil der Ermittlunsgarbeit eher langweilig für Außenstehenden ist. Aufgabe des Autors ist es daher, die Zeit entsprechend zu raffen.

Wie schon mehrfach betont, halte ich es für mehr als nur nachlässig, wenn man in einem Krimi von „Durchsuchungsbefehl“ statt „Durchsuchungsbeschluss“ redet. So was lässt sich bereits mit etwas Internet-Recherche vermeiden. Das Autoren mehr wissen sollte, als ihre Leser, versteht sich von selber. Man muss dabei nicht seine gesamte Bildung ins Buch stecke – das würde es vermutlich eher langweilig und schwer zu lesen machen. Hintergrundwissen hilft aber bei der Glaubwürdigkeit.

Pocket Tipps I


In der ersten Box, die ich mir bestellt hatte, befinden sich vier Hefte zu den Themen Todesermittlung, Tatortarbeit, Durchsuchungen und Waffenrecht (was wohl ein Fehler des Verlages ist, denn eigentlich sollte sich das vierte Heft um das Thema „Brandermittlungen“ drehen. Wie dem auch sei, ich habe damit erstmal einiges an Fachlektüre auf meinem Schreibtisch, die ich durcharbeiten kann.

Aktuell wird mir das Kapitel zum Thema „Schussleichen“ auf jeden Fall helfen, denn im Krimi, an dem ich gerade arbeite, wird relativ am Anfang ein Toter mit einer Schussverletzung gefunden.

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