Elf und Acht

Elf und Acht

Wir haben es also geschafft. Nach einer gefühlten Ewigkeit (dabei waren es lediglich vier Stunden) des Wartens am Rheinufer auf der – ach, reden wir nicht darüber. Jedenfalls, die Kölner Lichter zum elften Mal und wir mittendrin.

Lichter 2011


Mittendrin heisst natürlich nicht auf dem Wasser oder gar auf dem Schiff, von dem das Feuerwerk abgeschossen wurde, sondern mitten in einem Pulk junger Menschen, die sich zielführend betrunken haben, so dass zumindest einer in Sichtweit vom Feuerwerk nichts mehr mitbekommen hat. Von Rémy Martin sollte man auch nicht die ganze Flasche trinken und das erste recht nicht im Wechsel mit Bier. Früher war mehr Stil.

Ansonsten aber war das Feuerwerk sehr schön (und dank sehr netter Begleitung war die Warterei davor auch nicht schlimm). Eine verwackelten Eindruck verschaffen einem die beiden Videos hier.


Auf dem Ersten sieht man das kleine Feuerwerk, noch mit Musik.


Das Zweite zeigt dann das Hauptprogramm.

Da war dann bereits die Lautsprecheranlage hinter uns ausgefallen. Auf der eine Seite sicherlich bedauerlich. Bedauerlich, dass sie nicht schon früher ausgefallen war, denn die Werbeunterbrechungen sind zwar verständlich, aber doch schon nervig, wenn man das hier mal anmerken darf.

Zum elften Mal Kölner Lichter. Und was ist mir der Acht? Tja, liebe Leserinnen und Leser, das ist etwas, was mich heute freut. Zu meinem Geburtstag bekomme ich ja aus nahe liegenden Gründen immer ein Feuerwerk geboten (keine Angst, ich bin nicht größenwahnsinnig, hängt nur mit dem Datum zusammen). Gestern gab es dann passend für einen anderen Geburtstag ein Feuerwerk. Heute vor acht Jahren habe ich mit diesem Blog begonnen. Das heisst 5.035 Artikel und 8.990 Kommentare in dieser Zeit – und ungezählte Tonnen an SPAM. Was angefangen hat als Versuch, ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Auch wenn die Leserzahlen von 450 zu Spitzenzeiten auf nunmehr rund 150 abgesunken sind (den Tiefpunkt hatte ich mal bei unter 90), macht mir das Projekt Blog nach wie vor Spaß. Manchmal bin ich auch erstaunt, welche Artikel kommentiert werden und welche nicht. Es überrascht mich auch immer wieder, dass die Artikel zur Senso-Maschine und zu IKEA sich nachhaltiger Beliebtheit erfreuen. Noch immer werden beide gelesen und kommentiert.

Acht Jahre Blog. Ich finde, dass ist nicht nur ein Grund zum feiern, sonder auch zum Gratulieren! Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle geht vor allem an euch, Leserinnen und Leser. Ihr wisst schon warum.

8 Replies to “Elf und Acht”

  1. Dann gratuliere ich doch mal zu den vielen schönen, lustigen, ernsten, albernen, spannenden, sinnfreien, langen, kurzen Worten, Wortspielereien, Geschichten und Meinungen & wünsche alles Gute für die nächsten acht Jahre :)

  2. Ach Quatsch! Du hast noch ein paar Leser mehr, die dir sogar nach Köln hinterher ziehen. ;) (Na gut, das war dann doch anders…)
    Auf jeden Fall hast du auch Leser, die immer viel zu viele Tabs offen haben und darum verschludern, was fällig ist:
    Meinen Glückwunsch! Brav so weitermachen…

    1. Danke, danke! Tabs habe ich auch immer zu viele auf ;-) Tja, und die Sache mit Köln – ist halt eine Klasse statt. Wobei man ja schon fast ein Leser-Treffen vor Ort veranstalten könnte…

    2. Allerdings. Köln hat da so einige schöne Plätze, die ich noch nicht kenne. Und wenn alles voll ist, bleibt immer noch das Rheinufer mit einem gekühlten Reisdorfer…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren