Gespanntes Erwarten

Gespanntes Erwarten

Das Wochenende neigt sich dem Ende, mit Spannung sehe ich der kommenden Woche entgegen.

Nicht nur, weil noch nicht klar ist, in welchem Ausmaß mich morgen der Lokführer-Streik erwischen wird. Auch der Sieg, welchen die SPD heute in Hamburg errungen hat ist das Entscheidende (auch wenn es mich wahnsinnig freut).

Für mich wirklich bedeutsam ist, dass nach sieben Überarbeitungen meine Kurzgeschichte zu wirken scheint. Zumindest löst sie bedrückendes Schweigen aus, so wie heute im NaNoWriMo-Kreis.

Vom derzeitigen Stand aus betrachte ich sie als fertig, kann mich also der nächsten Geschichte zuwende.

Wo aber ist jetzt die Spannung. Nur in der Geschichte? Nein, für mich liegt sie in dem, was noch kommt. Nur für die Schublade ist sie nicht gedacht, sie will ins Licht. Ich werde also schauen, wo ich sie unterbringen kann. Mal sehen, ob es mir gelingt.

Nicht verschweigen möchte ich den Zustand der glücklichen Erschöpfung, der mich befallen hat. Ich schau auf das, was ich geschrieben, geschaffen habe. Etwas wie Stolz empfinde ich schon dabei.

2 Replies to “Gespanntes Erwarten”

    1. Erst, wenn sie ihren Platz in einer Zeitschrift gefunden hat – vorher nicht. Ansonsten kann man sich immer noch als Testleser melden…

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren