Anerkennung für Verlierer

Heute war jemand bei Twitter der Meinung, dass man Trotz der Niederlage von FC Bayern im Finale der Champions League gegen Inter Mailand doch die Leistung der Mannschaft aus München anerkennen müsse. Gleiches ließe sich wohl auch über die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft sagen, die es gerade mal so auf den vierten Platz schaffte.

Die bittere Wahrheit ist aber, dass beide Mannschaft schlicht und einfach verloren haben. Punkt aus. Jetzt zu meinen, man müsse doch ihre sportliche Leistung anerkennen, ist ungefähr so, wie wenn der dicke Tobias aus der achten Klasse bei den Bundesjugendspielen als letzte über die Ziellinie kommt und seine Klassenlehrerin wohlwollen meint, man müsse doch anerkennen, dass er mitgemacht habe.

Mitmachen allein reicht aber nicht aus. Entweder man gewinnt, oder man gehört zur großen Gruppe der Verliere, So ist das nunmal im Sport. Schließlich ist das ein Wettkampf und kein betreutes Turnen.

Es gibt ein Zitat, das dies ziemlich genau auf den Punkt bringt:

You don’t win silver you lose gold.

Das sollten sich die deutsch WM-Fußballmanschaft von Joachim Löw über ihre Betten in Südafrika schreiben. Ob es hilft, wird sich dann zeigen.

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