Unterversorgt

Am Samstag kam es in Bielefeld-Mitte zu einem Gau. Eine externe Festplatte in einem bekannten Haushalt bekam für kurze Zeit beim schreiben von Daten zu wenig Strom. Mehrfaches mounten verschlimmerten die Lage.

Auf der Platte befanden sich nicht unwesentliche Mengen an Daten, die im Gegensatz zu meinem Produktivsystem nirgends ein Backup haben. Die niederschmetternde Diagnose des Festplattendienstprogramms: Fehler im Katalog B Knoten. Reperatur nicht möglich.

Aus Sicherheitsgründen hatte DER CHEF vorher alle beweglichen Gegenstände, die sich als Wurfgeschoss eignen, aus meiner Reichweite entfernt. Weder anbrüllen noch flehendes Bitten führten zu einem anderen Vorschlag als den, die Platte neu zu formatieren. Das Festplattendienstprogramm blieb stur.

Es folgten zwei Stunden der Internet-Recherche und des Probierens unterschiedlicher Lösungen und Tools. Selbst das so gut bewertete Tech Tool konnte nichts mehr machen. Immerhin aber war es in der Lage, dass externe Laufwerk noch zu sehen, was längst nicht bei allen Tools der Fall ist.

Dann erinnerten Nadine und ich uns an etwas. Vor langer Zeit ist uns schon mal so was passiert. Damals half DiskWarrior. Das Programm schneidet in Testberichten immer wieder wesentlich schlechter ab. Mit dem Mut, den nur Verzweifelte aufbringen, investierten wir einen schmerzlichen Euro-Betrag.

Belohnt wurden wir mit einem Wunder. Woran andere Tools scheiterten, war für DiskWarrior eine Sache von fünf Minuten. Danach war alles wieder in Ordnung.

Ich weiß nicht, warum das Programm so unterbewertet ist. Ich für meinen Teil kann es uneingeschränkt empfehlen.

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