Windbruch

Windbruch

Nach dem gestrigen Aprilwetter, das wenig Lust auf einen Spaziergang machte, waren DER CHEF und ich heute wieder unterwegs. Nach den faulen Wintertagen stand eine Wanderung durch die Ausläufer des Naturparks Eggegebirge / südlicher Teutoburger Wald auf dem Plan. Im Grunde ein Gebiet, was direkt vor unserer Haustür liegt – daher sollten wir da eigentlich öfter unterwegs sein.

Was ein besinnlicher Osterspaziergang sein sollte, wurde zu einer Art Katastrophen-Wanderung. In den zwei Stunden, die wir unterwegs waren, haben wir sehr sehr viele tote Bäume gesehen. Teilweise waren es regelrechte Schneisen im Wald. Nicht nur, das es Monate dauern wird, die Sturmschäden zu beseitigen, es wird wohl auch eine gefühlte Ewigkeit benötigen, bis der Bestand wieder nachgewachsen ist. Von einem gesunden Wald kann man derzeit wohl kaum sprechen.

Wer so was nicht selbst gesehen hat, kann sich kaum vorstellen, in was für einem dramatischen Zustand der Wald ist. In der Presse war darüber bisher nichts zu lesen, was vielleicht daran liegt, dass die Zeitungen von Stadtmenschen gemacht werden, die nur totes Holz, auf dem sie drucken, kennen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren