Die Enttäuschung in und beim Essen

Nachdem ich letzte Jahr dank Magenproblemen nicht sehr viel von der Weihnachtsfeier hatte, war die Freude dieses Jahr umso größer, dass gesundheitlich bis auf ein Kratzen im Hals alles in Ordnung war.

Das Essen dieses Jahr war völlig in Ordnung und selbst Nadine hatte nirgendwo Gummibänder drin – hätte ich auch nicht erwartet bei dem Restaurant. Nach dem uns die Empfehlung vom Kollegen Marc im letzten Jahr, nach der Nacht im Hotel im Seitenblick frühstücken zu gehen, so gut gefallen hatte, wollte wir auch am vergangene Montag dort den Tag beginnen lassen.

Ich hatte mich schon richtig darauf gefreut, da ich im letzten Jahr nicht so viel essen konnte. Zumindest aber konnten sich meine Augen an frischen, selbstgebackenen Brötchen erfreuen. Nadine und mich hat das im letzten Jahr so beeindruckt, dass dieses Frühstück der Auslöser bei uns war, unser Brot wieder selber zu backen.

Daher war die Enttäuschung dieses Jahr um so größer, denn das Seitenblick hat auf ein Frühstücksbuffet umgestellt. Von der Auswahl her hätten wir auch direkt im ibis Hotel frühstücken können. Das wäre preislich besser gewesen und wir hätten auch vermutlich noch ein Glas Orangensaft dazu bekommen.

Die Brötchen dieses Jahr haben mich ziemlich deprimiert. Statt selbstgebackenes gab es Aufbackbrötchen aus dem Supermarkt. Schade, sehr schade. Im nächsten Jahr werden wir uns dann wohl was anderes suchen, denn noch mal werden wir nicht ins Seitenblick gehen.

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