Blutlinie

Dicker als Wasser. So sehr man sich auch bemüht, alle Verbndungen zu kappen, irgendwas bleibt immer zurück. Es klebt an den Händen, lässt sich nicht abwaschen. Auch wenn man glaubt, es erfolgreich verdrängt zu haben, hat es sich nur umso hartnäckiger in den Tiefen der Erinnerung eingenistet.

Eine durchgehende Linie führt von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Die einzige Chance, sie zu unterbrechen besteht in Bezug auf die Zukunft. Kinderlos stirbt die Blutlinie aus, Namen verblassen – damit aber auch die Erinnerung an uns selbst.

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