Aufbruch im Morgenrot

Aufbruch im Morgenrot

Eigentlich wollte ich heute wieder einen SPD-Artikel schreiben. Derzeit tut sich recht viel in der Partei. Vor allem regen mich die Personalabsprachen auf, die stark an Kungelrunden in verrauchten Hinterzimmern erinnern. Mir geht es derzeit ungefähr so wie vor einigen Jahrzehnten Max Liebermann:

Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.

Es ist meiner Meinung an der Zeit, erstmal inne zu halten statt wie an vielen Stellen in der Partei mit emsiger Geschwätzigkeit aufzufallen. Ich für meinen Teil werde im Rahmen der Möglichkeiten für eine personelle Erneuerung kämpfen – zumindest in Bielefeld. Gelegenheit dazu gibt es bereits in diesem Monat.

An diesem Sonntag jedoch gönne ich mir mal eine Pause von der SPD. Zu befürchten ist einfach, dass es bereits morgen wieder in der Presse von Schlagzeilen nur so wimmelt, die einem die Galle hochkommen lassen. Bereits gestern sind Gerüchte aufgetaucht, dass Ypsilanti wieder auf Posten innerhalb der Partei schielt. Zudem kriechen aus allen Ecken Genossen wie Rudolf Dreßler hervor, die niemand um Rat oder ihre Meinung gebeten hat. Die SPD muss sich eben nicht in Richtung Rot-Rot-grün bewegen, sondern erstmal auf sich selber besinnen.

Und schon bin ich wieder dabei, trotz guter Vorsätze für heute einen SPD-Artikel zu schreiben. Dabei gibt es bei dem herbstlichen Wetter auch andere spannende Themen. Zum Beispiel TrailRunner für Mac OS X, mit dem man hervorragend Wanderrouten planen kann – wäre auch mal was für die Parteispitze.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren