Ausnahmezustand in Bielefeld

Für manche (Autofahrer, Nicht-Bielefelder, Stadtbahnverweigerer und ähnlich zwielichtige Gestalten) dürfte es völlig unerheblich sein, dass während der Sommerferien die Linie 2 nicht fährt. Für mich ist das aber schon entscheidend.

Nicht nur, weil ich keine Sommerferien habe, sondern weil ich mit der Linie 2 morgens zum Bahnhof fahre – gefahren bin. Das ist ab heute für die nächsten sechseinhalb Wochen nicht möglich. Die Alternative mit der Linie 3 bedeutet, einen 10 minütigen Spaziergang am frühen Morgen zu absolvieren.

Abends wird dieser dann etwas länger dauern, da es bergauf geht. Da macht sich dann das 15″ MacBook Pro und der Krempel, der sonst noch in der Tasche ist (Zeitung, obligatorischer Regenschirm, Schutzkleidung für den atomaren Ernstfall etc.) deutlich bemerkbar.

Nach dem Frühsport an der Haltestelle angekommen, hatte ich heute morgen das dringende Bedürfniss umzukehren und zum zweiten Mal zu duschen. Ich sollte wohl aber nicht zu laut jammern, denn die Strecke im Dauerregen könnte, sagen wir mal, sehr hässlich werden.

Das Book wird auf Grund der genialen Tasche von Ortlieb nicht nass, aber der Rest, der an der Tasche dranhängt – also ich – dürfte dann trotz Regenschirm mehr als nur leicht angefeuchtet sein.

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