Positives über die Bahn

Positives über die Bahn

Die Anzahl der Menschen, die in den letzten Monaten gutes über die Bahn gelesen haben, dürfte vermutlich verschwindend gering sein. Wie heute unter anderem in der Süddeutschen Zeitung zu lesen ist, kann das zumindest zwei Gründe haben.

Naheliegend ist natürlich, dass es keine positiven Meldungen über die Bahn zu vermelden gab. Es könnte aber auch sein, dass es nach 2007 keinen Etat mehr gab, um damit positive Umfragen und Leserbriefe zu kaufen – 2007 sollen es immerhin 1,3 Millionen Euro gewesen sein.

Jetzt, im Nachhinein, wird daraus ein weiteres PR-Desaster. In der Manier von Geheimdiensten wurde damals die „verdeckte Beeinflussung der Öffentlichkeit” versucht. Aber so wie die Stasi nicht den Untergang der DDR verhindern konnte, schafften es die Maßnahmen der Bahn nicht, Hartmut Mehdorn zu retten, auch wenn das eine etwas andere Geschichte ist.

Es ist davon auszugehen, dass demnächst Akten (im Fachjargon der Bahn Fahrkarten) von inoffiziellen Fahrgästen auftauchen, die versucht haben, Reisende, die sich laut im Zug über Verspätungen und die notorisch unpünktliche Bahn aufzuregen, zu beobachten und zu beeinflussen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren