Fachgespräche

Fachgespräche

Bei der Lautstärke, mit der manche Menschen ihrem Telefonate in Zug führen, lässt sich nicht verhindern, dass man das Gespräch mitbekommt. Wobei „mitbekommen” ein dehnbarer Begriff ist. Hören heißt nicht immer auch verstehen.

Gestern Abend im Zug saß ein Mitarbeiter von Games Workshop und sprach mit einen Kollegen am Telefon. Für die, die es nicht wissen: Games Workshop ist Hersteller von Zinnfiguren für Tabeltopspiele wie Warhammer, Warhammer 40k und Herr der Ringe – die alle natürlich auch von GW stammen. Wer nicht mit der Materie vertraut ist, konnte nur Bruchstücke des Gesprächs verstehen, in dem es um Platten, bemalen von Figuren und 1000 Punkte Armeen ging – um nur ein paar Details zu nennen.

Frau S., die wieder mal im Zug saß, hat sichtlich gelitten. Ich für meinen Teil fand das sehr amüsant, denn als Besitzer einer Dark Angel Armee und Herr über ein Skaven Blood-Bowl Team war mit der Materie vertraut.

Als ich in Bielfeld ausgestiegen bin, war das Gespräch längst nicht zu Ende. Der GW Mitarbeiter, der wohl von einer Hausinternen Fortbildung kam und nach Berlin zurück fuhr, dürfte Frau S., die an diesen Tag auch das gleiche Reiseziel hatte, noch länger unterhalten haben.

3 Replies to “Fachgespräche”

  1. Ja, ja, des Einen Freud des Anderen Leid. Hat man denn von irgentwelchen Neuerungen berichtet, was als nächstes in Serie geht?. Oder andere zukünftige Projekte?

  2. Lass mich raten – Du kamst aus Richtung Düsseldorf? Dort ist doch die GW-Zentrale, oder?

    Viele Grüße aus Essen von einem Warhammer-Fan, der Deinen Blog via Twingly gefunden hat. ;)

    Yitu

Kommentar verfassen

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren