Ausgeblutet

Ausgeblutet

Seit Mitte letzter Woche haben DER CHEF und ich neben der unverzichtbaren Süddeutschem Zeitung die Neue Westfälische ins Abo genommen. Auf der letzten Ortsvereinssitzung ist uns klar geworden, dass wir auf Dauer nicht ohne auskommen. Besonders dann, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich für einen Listenplatz bei der nächsten Ratswahl zur Verfügung zu stellen.

Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Mit der NW jedenfalls verfahren wir so, dass wir morgens den Lokalteil festhalten und alles andere herausschütteln und direkt dem Altpapier überantworten. Trotzdem bleibt noch genügend über, um sich noch beim Frühstück aus vollem Herzen aufzuregen.

Der Höhepunkt diese Woche war ein mit „Suche nach neuen Gesichtern“ überschriebener Artikel über die Neustädter Gemeinde. Wir erinnern uns: das ist der Verein, der trotz erheblichen Widerstands der Basis die Paul-Gerhardt-Kirche verscherbelt hat.

Von Pastor Menzel und seinen Getreuen ist zu lesen, dass sie sich über das Ausbleibenden neuer Gesichter in der Gemeinde beklagen. Sie fühlen sich, als ob sie im eigenen Saft schmoren würden.

Tja, was soll ich dazu sagen? Selber Schuld passt wohl auf jeden Fall. Und um noch mal gehörig nachzutreten: wer sich undemokratisch verhält und Entscheidungen nach Gutsherrenart trifft, hat es verdient, dass er langsam ausblutet

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren