Nachtreten mit der Loveparade

Nachtreten mit der Loveparade

Den Zahlen zu Folge hat die am Wochenende in Dortmund veranstaltete Lovrparade einen neuen Besucherrekord hingelegt. Vergessen das mager besuchte Treiben in Berlin.

Daraus können natürlich auch Schlüße gezogen werden. Wo liegt Dortmund? Im Ruhrgebiet. Und das Ruhrgebiet liegt in Nordrhein-Westfalen. Ebenfalls in NRW liegt Bonn. Ergo toppt Bonn Berlin, was wir hier schon immer wussten.

Wir, die wir Berlin nie als Hauptstadt haben wollten. Für uns ist ein Berliner das Teil aus der Bäckerei. Voller Zucker und fettig. Zu viel davon ist ungesund.

Die Loveparade führt uns das jetzt nochmal vor Augen. Trotz gutem Wettet und schlechter Musik (oder war es umgekehrt?) dafür herzlichen Dank – auch wenn die Teilnehmer leider nicht in Extase den potthäslichen Dortmunder Bahnhof abgerissen haben.

6 Replies to “Nachtreten mit der Loveparade”

  1. Kleine Nachhilfestunde in deutscher Geschichte: Von 1949 bis 1990 war Bonn die Hauptstadt von Deutschland. Mitte 1999 wurde in Bonn die letzten Koffer gepackt und Berlin wurde damit dann vollständig zum Regierungssitz.

  2. Oder ist in NRW einfach noch nicht angekommen, dass dieser Hype seit einem gefühlten Jahrhundert durch ist? Wer geht bitte heute noch auf einen Rave? Also, außerhalb vom NRW?

    Masse ist ist halt nicht klasse, deshalb funktioniert ja auch Demokratie nicht.

    Und Bonn? Ach, lass uns über was schönes, bedeutendes reden…

  3. Der Hype soll durch sein elderdesign??
    Wie kommst du darauf?
    Ich meine, auch in den letzten Jahren waren die Besucherzahlen immens hoch. Vielleicht nicht so hoch wie in den 90ern, aber dennoch ist die Loveparade immernoch DIE Veranstaltung des Jahres für viele Raver.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren