Dönerland ist abgebrannt

Dönerland ist abgebrannt

Als jemand, der das Halbfinalspiel der EM Deutschland gegen Türkei garantiert nicht gesehen, macht es mir natürlich besonderen Spaß meinen unqualifizierten Kommentar dazu abzugeben.

Das es zur Halbzeit gerade mal 1:1. gestanden hat, war ziemlich bezeichnend für die Verfassung der deutschen Mannschaft. Der Spielausgang mit einem 3:2 darf daher sicher als unverdient bezeichnet werden, besonders deshalb, weil das entscheidende letzte Tor von Philip Lahm (muss wohl ein deutsches Teammitglied sein) erst in der 90 Minute geschossen wurde. Selbst ich weiß, dass ein Spiel nach Ablauf von 90 Minuten zu Ende ist.

Es wird aber gemunkelt, dass die Türken bei den vorangegangenen Spielen ähnlich verfahren sind. Von den Türken lernen heißt siegen lernen, könnte man jetzt sagen. Wobei nicht nur der Spruch sehr abgegriffen ist, sondern auch sachlich nicht haltbar erscheint.

Der Türkei kann man nach der Niederlage nur wünschen, dass es mit dem EU-Beitritt nicht genau so verläuft: kurz vor dem Finale in letzter Minute auf der Strecke bleiben.

Nachtrag:Natürlich war es ein 3:2 – kommt halt davon, wenn man ein Spiel nicht sieht. Wobei das gerade bei dem Spiel auch vielen so gegangen ist, die es sehen wollten.

3 Replies to “Dönerland ist abgebrannt”

  1. 3:2 ist es ausgegangen und die türkische Mannschaft hat über weite Strecken besser gespielt, als die deutsche Mannschaft.

    Zugegeben es kann nur einen Sieger geben, aber den Türken hätte ich es auch gegönnt. Ob es allerdings mit der EU-Mitgliedschaft klappt, bleibt abzuwarten.

  2. 3:2 lautete das Ergebnis.
    Die Türken haben am Anfang doch etwas besser gespielt ab spätesten in der zweiten Halbzeit waren sie den Deutschen unterlegen.
    Mal sehen obs für den Titel reicht

  3. Ich fand, dass die Türken sehr aggressiv gespielt haben und dass die Deutschen lange Zeit kein Land gesehen haben. Beide Mannschaften haben gekämpft und der Bessere hat gewonnen und das Glück auf seiner Seite gehabt. Ich bin gespannt, wie das Spiel am Sonntag wird und ob die Deutschen es endlich mal wieder schaffen, den Titel zu holen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren