Dönerland ist abgebrannt

Als jemand, der das Halbfinalspiel der EM Deutschland gegen Türkei garantiert nicht gesehen, macht es mir natürlich besonderen Spaß meinen unqualifizierten Kommentar dazu abzugeben.

Das es zur Halbzeit gerade mal 1:1. gestanden hat, war ziemlich bezeichnend für die Verfassung der deutschen Mannschaft. Der Spielausgang mit einem 3:2 darf daher sicher als unverdient bezeichnet werden, besonders deshalb, weil das entscheidende letzte Tor von Philip Lahm (muss wohl ein deutsches Teammitglied sein) erst in der 90 Minute geschossen wurde. Selbst ich weiß, dass ein Spiel nach Ablauf von 90 Minuten zu Ende ist.

Es wird aber gemunkelt, dass die Türken bei den vorangegangenen Spielen ähnlich verfahren sind. Von den Türken lernen heißt siegen lernen, könnte man jetzt sagen. Wobei nicht nur der Spruch sehr abgegriffen ist, sondern auch sachlich nicht haltbar erscheint.

Der Türkei kann man nach der Niederlage nur wünschen, dass es mit dem EU-Beitritt nicht genau so verläuft: kurz vor dem Finale in letzter Minute auf der Strecke bleiben.

Nachtrag:Natürlich war es ein 3:2 – kommt halt davon, wenn man ein Spiel nicht sieht. Wobei das gerade bei dem Spiel auch vielen so gegangen ist, die es sehen wollten.

Kommentar verfassen