Sportbürger

Das ich beim derzeitigen Bundesfinanzminister Peer (reimt sich gut auf leer, was im Zusammenhang mit der Staatskasse recht gut passt) Steinbrück nicht nur den Namen merkwürdig finde, dürfte kein Geheimnis sein. Schon während seiner Zeit als oberster Vorturner in NRW konnte ich ihm nicht viel abgewinnen. Das er nach der
Wahlniederlage gegen Jürgen Rüttgers in Berlin recycelt wurde, fand ich wenig originell – wobei man zugeben muss, dass man das bei Rüttgers in umgekehrte Richtung gemacht hat. Jedenfalls, auch als Nachfolger des Sparschweins Eichel ist mir Steinbrück bisher nie sympathisch geworden.

Daran wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern, auch wenn er durch seine jüngste Aussage kräftig Pluspunkte bei mir gesammelt hat. Nicht zu Unrecht kritisiert er deutsche Exilsportler, die aus steuerlichen Gründen im Ausland leben. Sie hätten, so Steinbrück, Vorbildfunktion. Recht hat er auch, mit folgenden:

Ich finde, sie sind verpflichtet, dieser Gesellschaft etwas
zurückzugeben.

Das hat nichts mit Neid zu tun, wohl aber damit, sich stets darüber im Klaren zu sein, wem man sein Reichtum und Ruhm zu verdanken hat.

Bei noch aktiven Sportlern sollte zudem gelten, dass sie nur dann für Deutschland in ihrer Disziplin antreten dürfen, wenn sie auch hier im Land Steuern zahlen.

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