Unnützes Wissen

Unnützes Wissen

Während manche Menschen ihren Tag vor dem Fernseher bei diversen, so genannten Unterschichten Sendungen (Hilfe, meinen Mama ist bei der Polizei, Big Schäuble oder Büroschlaf II) verbringen und so dafür sorgen, dass auch noch in den nächsten Jahren die Ergebnisse von Studien wie PISA und anderen enttäuschen für uns Deutsche ausfallen, verbingt meine Wenigkeit den Abend schon mal mit Dokumentationen.

Ja, ich bin sogar regelrecht süchtig danach, wenn ich ehrlich bin. Allerdings kommen mir so langsam auch Zweifel, ob Dokumentationen im Fernsehen wirklich besser sind als das allgemeine Trashprogramm. Nach dem ich gestern N24 geschaut habe, weiß ich jetzt zwar, dass ein amerikanischer Abraham Panzer dank Gasturbine eine Spitzengeschwindigkeit von 60 km/h erreichen kann und über eine adaptive Panzerung verfügt – aber nützt mir das?

Ich glaube, ich werde in meinem Leben weder einen solchen Panzer fahren noch (vermutlich) gegen einen solchen mit einer Panzerfaust kämpfen.

Na ja, einen Vorteil hatte die Doku ja: der Panzer wird nicht eine CD mit fragwürdigem Gesang aufnehmen oder sich nackt für die BIDL ablichten lassen…

2 Replies to “Unnützes Wissen”

  1. N24, Dmax und Co. zeichnen sich durch eine umfangreiche Militärberichterstattung aus. Diese geht m.E. über ein normal erträgliches Maß weit hinaus und führt doch wohl wieder nur zur weiter um sich greifenden Abstumpfung. Kritische Töne in jegliche Richtung sind ganz offensichtlich nicht ewrwünscht und die (potentiellen) Opfer spielen eh keinen Rolle …

    Da kuck‘ ich doch lieber Phoenix!

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren