MurksBook Pro

MurksBook Pro

Am vergangenen Freitag war das (mein? – so selten wie ich es nutzen kann, ist es mir schon ein wenig fremd) MacBook Pro wieder in der Werkstatt, diesmal um das Topcase ausgetauscht zu bekommen. In den nächsten Tagen wird es dann interessant festzustellen, ob der Fehler mit dem ausfallenden Trackpad und der nicht funktionierenden Tastatur behoben wurde oder nicht.

Ferner bleibt abzuwarten, was ich mir an neuen Fehler eingehandelt habe oder ob das Gerät mal für ein paar Wochen einwandfrei läuft. Ganz ohne Mängel ist es jedenfalls jetzt immer noch nicht, denn der Akku sitz ziemlich schlecht im Book und lässt sich nicht herauslösen. Dafür gibt es aber nächstes Jahr im Frühjahr Ersatz. Macht auch dann mehr Sinn, da ich bis dahin den momentanen Akku erstmal aufbrauchen kann (Wie, die Dinger lassen sich aufladen?).

EIn großes Lob möchte ich an dieser Stelle noch mal in Richtung Technik bei Gravis in Bielefeld schicken. Dort hat man sich reichlich Mühe gegeben, das Gehäuse sauber wieder zusammen zusetzen, was angesichts von 19 kleinen Schrauben und einer ziemlich miesen Verarbeitung nicht so einfach ist.

Da auch DER CHEF bei der Operation anwesend war, kann ich aus sicher Quelle berichten, dass die gesamte Verarbeitung der MacBook Pros in erheblicher Weise schlechter ist als die bei dem Power Book G4. Auch zur aktuellen MacBook Reihe gibt es einige Unterschiede, denn diese sind wesentlich unproblematischer, was das Auseinanderbauen angeht. Dort ist zum Beispiel der Ausbau einer Festplatte kein Albtraum.

11 Replies to “MurksBook Pro”

  1. das kommt davon wenn man unbedingt aufs pro setzt!

    sollte wieder erwarten im januar ein 13″ pro kommen werde ich mir auch wohl ein so reparaturfreudiges pro anlachen!

    viele grüsse der mabookbesitzer ohne pro

  2. Na ich an Deiner Stelle hätte mir schon längst ein Notebook mit Fenstern gekauft. Da haste bestimmt weniger Ärger mit. Apfel schön und gut, aber spätestens nach der 3. Reklamation wär mir der Kragen geplatzt.

  3. Exakt das gleiche Problem habe ich auch. Leider habe ich es jetzt schon 1,5 Jahre und damit keine Garantie mehr.

    Ich bin mir ziemlich sicher, wie du ebenfalls schon angedeutet hast, dass es sich um einen losen Kontakt zwischen Board und Keyboard/Trackpad handelt. Hatte schon mal selbst aufgeschraubt und den Stecker festgedrückt und siehe da, es lief wieder. Leider nur für kurze Zeit. Meist nach dem Transport von A nach B, geht es wieder los.

    Wie wurde das Problem bei dir gelöst?

  4. @Jan: Es gab am Freitag ein komplett neues Topcase. Problem behoben – vorerst jedenfalls. Da der Ausfall auf einen Grundsätzlichen Designfehler zurück zu führen ist, bin ich guter Dinge, dass es bald wieder zu Problemen kommen wird…

  5. Das klingt sehr pesimistisch. Was ist der „grundsätzliche Designfehler“? Das abgeknickte Verbindungskabel oder etwas anderes? Gab es eine inoffizielle/offizielle Aussage vom Service?

  6. @Jan: Der grundsätzliche Designfehler ist das Kabel von Tastatur und Trackpad, was unmittelbar unter dem Akku verläuft und auf das der Akku, wenn er warm wird und sich etwas ausdehnt, drückt – Sollbruchstelle.

  7. Bei mir tritt das Problem auf, wenn ich das MBP transportiere.

    @tboley: Meinst du, dass der Akku auf das Logicboard drückt. Das Verbindungskabel zwischen Tastatur/Trackpad verläuft nämlich ,einmal gefaltet (nehme mal an, dass meintest du mit „Sollbruchstelle“), zwischen Board und Tastatur. Bist du dir sicher, dass das der Grund dafür ist?

    Ich würde diese Problematik so gerne lösen, jedoch weiß ich nicht, was die Ursache des Problems ist. Bisher eben nur die Vermutung des defekten/losen Connectors von Kabel mit Logicboard.

    Dachte eigentlich, nachdem ich mich für eine der letzten Baureihen des alten MacBook Pros entschieden habe, dass dieses dann auch ausgereift sein sollte. Aber scheinbar tritt das Problem echt häufig auf.

  8. Danke für den Link. Klingt logisch jetzt. Werde den beschriebenen Trick beim nächsten Ausfall von Tastatur/Trackpad ausprobieren.

    An dieser Stelle ein Hoch auf das social web (tboley inklusive). Schade, dass sich Apple nicht daran beteiligt. Aber die Quittung kommt bekanntlich immer hinterher.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren