Ist Apple wirklich böse?

Es gibt ab und an Bekannte, über die man nur den Kopf schütteln kann. Am Wochenende bekam Nadine einen Anruf, bei dem ich am Ende nur noch mit dem Kopf schütteln konnte. Da wurde versucht, über den iTunes-Store gekaufte Musik, die sich auf einem iPod befand, auf einen anderen Mac zu überspielen, der nicht der iPod-Besitzern gehörte.

Aus rechtlichen Gründen ist es eigentlich nicht vorgesehen, Musik vom iPod wieder auf den Rechnern zu übertragen. Selbst bei Musik, die nicht im Store gekauft wurde geht dies nicht. Sicher, für letzteres Szenario gibt es kleine Tools, die sich irgendwo im Netz finden lassen. Eine Garantie, das diese auch funktionieren, gibt es nicht.

Jedenfalls, um es kurz zu machen, lässt sich das, was Nadine zu hören bekam auf folgende Aussage verkürzen: Apple ist böse, weil ich mit dem iPod keine Raubkopien machen kann.

Nur am Rand erwähnt sei, dass es die gleiche Bekannte war, deren Mann sich ja gegen den Onlinekauf von Kinotickets ausgesprochen hatte, weil dies ja Arbeitsplätze vernichtet, selber aber keine Hemmungen hat, sich Filme aus dem Netz zu besorgen.

Nein, ich muss so was wirklich nicht verstehen.

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