Einäugig blind

Einäugig blind

Es ist immer wieder erstaunlich, wie einseitig bei manchen Menschen die Wahrnehmung ausgeprägt ist. Als DER CHEF und ich jüngst mit Bekannten im Kino waren, kamen wir auf das Thema Onlinebestellung von Tickets zu sprechen. Nadine und ich finden das ziemlich praktisch, da nicht nur das Anstehen entfällt, sondern auch die Möglichkeit besteht, online direkt die Wunschplätze (soweit sie noch frei sind) auszuwählen.

Unserer Präferenz wurde seitens eines Bekannten abwertend entgegnet, dass dies ja wohl Arbeitsplätze einsparen würde und daher abzulehnen sei. Nun gut, sicher ist da auch was wahres dran und daher habe ich das Thema auf sich beruhen lassen. Zwei Sätze weiter ging es dann um dem Film 28 Wochen später und darum, ob es sich lohnt, den Film im Kino anzusehen.

Unabhängig davon, ob der Film nun tatsächlich gut oder schlecht ist: der selbe, der zuvor gesagt hatte, dass eine Onlinebestellung von Kinokarten Arbeitsplätze gefährden würde, sagt mir jetzt, dass er den Film (wie so einige andere auch) bereits gesehen hätte, da er sich ihn irgendwo aus dem Internet besorgt habe.

Eine Wand, gegen die ich meinen Kopf hätte schlagen können, war leider nicht in der Nähe.

2 Replies to “Einäugig blind”

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren