Schlechter Start

Schlechter Start

Nicht nur, dass das Wetter immer noch unverändert schlecht ist, nein auch der Bundesinnenminister hat sich am Wochenende wieder zu Wort gemeldet. Wolfgang Schäuble will jetzt den Terroristen vorsorglich töten lassen und Verdächtigen die Nutzung von Mobiltelefonen und Internet verbieten. Ach ja, und ein Straflager für potentielle Terroristen, so wie in Guantánamo hätte er auch noch ganz gerne.

Wann erteilt eigentlich jemand dem Schäuble Rede- und Denkverbot? Der Mann ist einfach nur noch gefährlich!

Wenn die Woche schon so anfängt, kann es eigentlich schon fast nicht schlimmer werden – moment, war das dahinten nicht eine Flutwelle?

5 Replies to “Schlechter Start”

  1. Als Innenminister sollte es seine Aufgabe sein, die Verfassung zu schützen, anstatt sie ständig seinen Wünschen nach ändern zu wollen …

  2. Also, wenn Du dem Schäuble ein Denkverbot erteilen möchtest, bist Du nicht wirklich besser. Ich finde den Mann auch beängstigend und er hat da wo er ist nichts verloren. Aber wenn ich mich seiner Mittel bediene, bin ich nicht besser…

  3. @Chris:
    es geht nicht darum, den Schäuble ‚zu verbieten’… ich könnte mir denken, dass das die ‚höfliche Variante‘ eines „Ey, Innenminister! Jetzt halt mal den Mund zu und hör auf so‘ Scheiss zu verzapfen!“ sein soll. Und dieses müsste endlich jemand aussprechen von seinen Kollegen/Vorgesetzten…

    JBJ

  4. @Chris: Johnathan B. Jones hat mich richtig verstanden. Es geht mir nicht darum, die persönliche Meinung von Herrn Schäuble zu unterdrücken. Wenn er sie kundtun will, bitte schön. Er kann sich gerne irgendwo hinstellen (sorry, hinsetzen) und sie von sich geben.

    Aber wer im Bundestag, sogar auch noch in der Bundesregierung sitzt (diesmal passt es), von dem darf doch erwartet werden, dass er vor dem Reden sein Verstand benutzt.

  5. Wie sagte Mittermeier am Wochenende beim Live Earth Festival so schön: „Schäuble mutiert immer mehr zum Gollum auf Rädern – Sicherheit… Mein Schatz…“

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren