13. März
2007

Ich nenne es Ausbeutung

von tboley um 09:21 Uhr

Gerüchten zu Folge zu es Firmen geben, die Teilzeitkräfte zu Bedingungen beschäftigen, die ich persönlich in die Kategorie Ausbeutung einordnen würde. Anzeichen dafür bestehen meiner Meinung nach, wenn Teilzeitkräfte nur Anrecht auf unbezahlten Urlaub haben, wobei unbezahlt in diesem Fall nicht zusätzliches Urlaubsgeld meint, sondern die Weiterzahlung des Gehalts während des Urlaubs.

Selbstverständlich gibt es in solchen Firmen auch keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Eine weitere Eigenart besteht dann darin, Teilzeitkräfte deutlicher länger als acht Stunden am Stück im Verkauf arbeiten zu lassen.

Ich kenne mich nicht unbedingt so genau mit Arbeitsrecht aus, aber ich würde, wie gesagt, dass als Ausbeutung zu bezeichnen. Dazu gehört dann auch, wenn erwartet wird, dass Mitarbeiter in ihrer Freizeit Vorträge für die Firma vorbereitet – selbstverständlich auch unbezahlt.

Hatte ich schon erwähnt, dass es gerade auch bei hochwertigen Produkten Firmen gibt, die sich genau so verhalten? Die bereit sind, für die Gewinnmaximierung wirklich alles zu tun, so lange es nicht etwas für die Mitarbeiter ist?

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