Ich nenne es Ausbeutung

Ich nenne es Ausbeutung

Gerüchten zu Folge zu es Firmen geben, die Teilzeitkräfte zu Bedingungen beschäftigen, die ich persönlich in die Kategorie Ausbeutung einordnen würde. Anzeichen dafür bestehen meiner Meinung nach, wenn Teilzeitkräfte nur Anrecht auf unbezahlten Urlaub haben, wobei unbezahlt in diesem Fall nicht zusätzliches Urlaubsgeld meint, sondern die Weiterzahlung des Gehalts während des Urlaubs.

Selbstverständlich gibt es in solchen Firmen auch keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Eine weitere Eigenart besteht dann darin, Teilzeitkräfte deutlicher länger als acht Stunden am Stück im Verkauf arbeiten zu lassen.

Ich kenne mich nicht unbedingt so genau mit Arbeitsrecht aus, aber ich würde, wie gesagt, dass als Ausbeutung zu bezeichnen. Dazu gehört dann auch, wenn erwartet wird, dass Mitarbeiter in ihrer Freizeit Vorträge für die Firma vorbereitet – selbstverständlich auch unbezahlt.

Hatte ich schon erwähnt, dass es gerade auch bei hochwertigen Produkten Firmen gibt, die sich genau so verhalten? Die bereit sind, für die Gewinnmaximierung wirklich alles zu tun, so lange es nicht etwas für die Mitarbeiter ist?

2 Replies to “Ich nenne es Ausbeutung”

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren