Neues von Gestern

Neues von Gestern

Für Leute, die in der Vergangenheit leben, scheint die PDS eine kuschelige Heimat zu sein. Zumindest ist es auffällig, das sich dort eine Menge Wirrköpfe tummeln. Zu ihnen gehört auch die 20-Jährige sächsische PDS-Abgeordnete Julia Bonk.

Jeder, der ihr drei Deutschlandfahnen bringt, erhält im Austausch dafür ein PDS T-Shirt, wie der FOCUS berichtet. Sie begründet ihre Aktion wie folgt:

„Die Verbrechen des nationalsozialistischen Deutschland sind singulär.”

Geschichtsstudenten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

In der Familie hießt es früher bei uns über Personen, die solchermaßen verwirrt auf ihre Umwelt wirkten, sie seien als Kind zu heiß gebadet worden. Da die Fahnen sicher nicht vorher dem Eintauschen käuflich erworben werden, kann die Aktion auch als Aufforderung zu einer Straftat verstanden werden – aber das sollten besser Juristen beurteilen.

4 Replies to “Neues von Gestern”

  1. Wir unterstützen Julia! Julia Bonk, PDS-Abgeordnete aus Sachsen, tauscht Deutschland-Fahnen gegen T-Shirts – und die Junge Linke legt gar noch eine DVD drauf… Dieses schon auf den ersten Blick wirtschaftlich nachhaltige Konzept verdient unser aller Unterstützung. Nimm Teil an der ersten, einzigen und wahren RudeBros.de Aktion:

    **Bonk gezogen: Julia sieht (schwarz-)rot(-gold)!**

    Und damit die grandiose Aktion nicht nur für die junglinken Wirtschaftsliberalen ökonomisch erfolgreich wird, gibt es sogar etwas zu
    gewinnen.

    http://www.rudebros.de/2006/06/21/aktion-bonk-gezogen-aktion/

  2. Wie gesagt, ich halte diese schwachsinnige Aktion für eine Aufforderung zu Straftaten. Da die gute Julia noch jung ist, gebe ich aber die Hoffnung nicht auf, daß sich solche Flausen noch rauswachsen. Die meistens von uns werden, so das Gerücht, eines Tages erwachsen. Auch wir etwas älteren Linken hatten mal eine Sturm-und-Drang-Phase, in der wir Symbole des ungezügelten Kapitalismus eingesammelt haben. Mit dem Alter kommt dann die Weißheit, das es außer Beulen nicht viel bringt, wenn man versucht, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen.

    Nun aber noch zur Aktion von euch, rudebros: Einfach nur genial! Damit wird deutlich, das Kommunisten vor allem eins nicht können: rechnen.

  3. ich frach mir grad was das bringen tun soll … ?!?!?

    Deutschlandflaggen gibts zur Zeit ja im Überfluss… moment… Halbfinale und Endspiel stehen vor der Tür, und die Chancen das unsere Jungs beides Gewinnen stehen gut!

    Will da etwa jemand billich an Fähnchens rankommen und dabei noch ein bisschen Propagandamaterial los werden?

  4. @mao-b: Der Trick von rudebros besteht darin, Julia Bonk mal zu zeigen, was passiert, wenn man zu dumm zum rechnen ist. Wenn sie erstmal hoffnungslos in einem Meer von Fahnen ertrinkt, wird sie feststellen, daß T-Shirts doch teurer waren. Außerdem kann man die PDS-T-Shirts prima als Putzlappen verwenden, was sich bei der deutschen Fahnen nicht empfiehlt.

    Frau Bonk hat anschließend auch das Problem, die Fahnen wieder los zu werden, was nicht ganz so einfach sein dürfte. Verbrennen oder einfach in den Müll damit schließt sich in Folge der damit verbundenen Strafbarkeit aus.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren