Arbeitslose sparen

In einem Artikel der ZEIT wird über die Pläne der SPD für den am 3. April stattfindenden Energiegipfel berichtet. Sie will künftig verstärkt auf alternative Energieformen setzten und durch Energiesparmaßnahmen Arbeitsplätze schaffen.

Das klingt zunächst etwas merkwürdig, ist aber schnell erklärt. Bekanntlich kann auch reine Muskelkraft Energie erzeugen. Aus dem wenigen, was ein Fahrraddynamo erzeugt, wenn ordentlich in die Pedalen getreten wird, kann schnell mehr werden, wenn nur genügen Menschen zur Verfügung stehen. Mit rund fünf Millionen Arbeitslosen gibt es eine Menge alternativer Energieressourcen.

Noch ist jedoch nicht bekannt, in welcher Form die SPD die guten alten Tretmühlen wieder einführen will. Es darf aber als sicher gelten, daß diese Pläne selbst Atom-Angi überzeugen werden. Die Chancen stehen gut, daß bereits im Sommer dieses Jahres mit dem Projekt „Arbeitslose helfen Energie sparen” begonnen wird. Mit Widerstand seitens der Gewerkschaften ist auch nicht zu rechnen, da Arbeitslose in der Regel nicht gewerkschaftlich organisiert sind – sie können ja auch kaum die Arbeit niederlegen und streiken.

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