16. November
2005

Falscher Name

von tboley um 11:26 Uhr

Daran, daß der neue SPD-Generalsekretär Hubertus Heil mit nur 61,7 Prozent der Delegiertenstimmen gewählt wurde, ist nicht sein Wirken im Zusammenhang mit dem Sturz von Franz Müntefering schuld.

Die Erklärung, warum Heil keinen Sieg davon getragen hat, liegt in seinem Namen. Die Boulevardpresse hätte aus einem Sieg von ihm eine sehr unschöne Schlagzeile machen können. Mit seinem Namenskürzel hat der Mann auch viel Potenzial verschenkt. In anderen Parteien hätte ihm wohlmöglich jeder Weg offen gestanden.

Die Schlagzeile der Süddeutschen Zeitung zum Ereignis war heute morgen leider nur unvollständig. Dort stand: „Eine neue Generation führt die SPD”. Abgesehen vom unglücklich gewählten Begriff führen (den wir jetzt nicht im Zusammenhang mit Herrn Heil betrachten) ist die Überschrift unvollständig.

Richtig wäre gewesen: „Eine neue Generation führt die SPD in den Untergang”

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Schweigen im Walde zu „Falscher Name”
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