Renteneintrittsalter

Renteneintrittsalter

Beim bembelkandiat habe ich ein zum Thema Erhöhung des Renteneintrittsalters ein sehr schönes Zitat des DGB-Landeschefs Dietmar Muscheid gefunden:

„Bei Massenarbeitslosigkeit über ein höheres Rentenalter zu diskutieren, ist blanker Zynismus”

Die gesamte Diskussion um vorzunehmende Einschnitte im Rahmen der Koalitionsverhandlungen bekommt mittlerweile stark groteske Züge. Dabei erinnert das Verhalten der Politiker an Marie Antoinette. Ihr wurde nachgesagt, daß sie über in Bezug auf die hungernden Massen, die sich kein Brot kaufen konnten ausrief, diese sollten doch dann Kuchen essen. Die Politiker predigen Selters und trinken selber Sekt. Von einer Nullrunde oder Kürzungen bei den Diäten ist nichts bekannt.

Losgelöst von den Problemen der Menschen werden Verhandlungen geführt und Beschlüsse gefasst, von denen sie selber nie betroffen sein werden. Mit Marie Antoinette hat das damals in Frankreich ein böses Ende genommen.

Das Einzige, was die Politiker der Union und der SPD zu befürchten haben, sind die nächsten Wahlen.

3 Replies to “Renteneintrittsalter”

  1. Leider gehöre ich auch zu der Schar Menschen, die das frühe Renteneintrittsalter in Anspruch nehmen müssen. Es ist nicht meine Schuld, dass es so gekommen ist sondern die Schuld derer, die mich jetzt dafür bestrafen möchten, unsere Politiker.
    Sie haben ja ihr festes Einkommen und es steigt und steigt, aber irgendwo muss ja das Geld für ihre Diäten und Zuschläge herkommen. Also, es werden die Schwachen angezapft, sie können sich ja nicht wehren.
    Wenn jeder Politiker ein Drittel seines Einkommens in die Rentenkasse einzahlen würde, würde es der Rentenkasse bedeutend besser gehen und sie hätten dennoch genug, um in Saus und Braus leben zu können.

  2. Ich gehe,vorausgesetzt mein Chef setzt mich frei,
    nach 45 Arbeitsjahren, mit 60 und Abschlägen in
    Rente. Ich habe die Nase voll von diesen Banditen,
    welche unter dem Vorwand vom Volk gewählt worden zu sein dasselbe belügen und bestehlen.Sie unter-
    scheiden sich von der Honecker-Clique nur durch das fehlen der Mauer, welche sie bald brauchen um
    sich selbst zu schützen. Lange kann so etwas nicht
    gut gehen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren