Zensurschiff

Zensurschiff

Normalerweise ankert mein Zensurschiff weit weit weg vor der Kommentarküste. In Bezug auf meine Einträge habe ich ein dickes Fell und weiß, daß ich manchmal anderen ziemlich auf die Nerven falle.

Heute trat allerdings zum ersten mal der Fall ein, daß ich einen Kommentar nicht freigegeben habe und ich vermutlich auch löschen werde. Ein Bezug zu meinem Eintrag gab es in keiner Weise, was nicht wirklich ein Problem ist. Schon eher das, was geschrieben wurde.
Der Schreiber hat zu einem älteren Eintrag von mir keinen Kommentar verfasst, sondern ein Pamphlet, mit dem er einen anderen Blogger diffamiert. Versehen war sein Werk mit zahlreichen Links, was wohl auch die Ursache dafür gewesen sein dürfte, daß WordPress Alarm geschlagen hat.

Noch unklar ist mir, was ihn überhaupt auf meine Seite getrieben hat. Einen eigenen Blog scheint er nicht zu haben, denn es war keine URL hinterlegt. Daher gehört er anscheinend auch nicht zur „solidarische Gemeinschaft der Blogger”, deren Zugehörigkeit er anderen abstreitet. Seinen Kommentar werd ich hier nicht weiter zerpflücken, da ich keine Lust habe, daß mein Blog zur Spielwiese für Quartalsirre wird.

Ich hoffe, daß dies ein einmaliger Ausrutscher war. Sollte sich der Betreffende aber in ähnlicher Weise in Zukunft noch mal hier austoben, werde ich mir überlegen, in welcher Form ich das unterbinde, da ein schlichtes Löschen des Kommentars wohl dann nicht den erwarteten pädagogischen Effekt erzielt hat.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren