Alpendeutsch

Alpendeutsch

Gestern bei Far Cry Instincts ist mir wieder aufgefallen, daß ich überwiegend mit Schweizern online spiele. Leider sind die manchmal etwas schwer zu verstehen. Das liegt weniger an dem Echo in der Leitung, an dem wohl deren Internetprovider und nicht die Berge Schuld sind, sondern an ihrem bei der Geburt installiertem Sprachpaket.

Solange nur ein Schweitzer im Spiel ist, versucht er, Hochdeutsch zu sprechen. Damit ist aber Schluß sobald der zweite Schweitzer auftaucht. Einer Theorie zufolge, die ich von einem Schweitzer (ich lass mal lieber den Namen weg, bevor der von seinen Eidgenossen Besuch bekommt…) gehört habe, gibt es für dieses Phänomen eine einfache Erklärung. Demzufolge ist es einem Schweizer peinlich, vor anderen Schweizern Hochdeutsch zu sprechen.

Ich geh darauf mal lieber nicht weiter ein, da ich sehr gerne mit den Schweizern zusammen spiele und das auch in Zukunft noch machen möchte. Manchmal ist es vielleicht auch ganz gut nicht alles zu verstehen – wünschen würde ich mir aber, daß gewisse Personen während des Telefonierens ihr Headset abschalten, denn eine Überdosis Schweizerdeutsch kann bei Hochdeutsch sprechenden Menschen schwerwiegende Folgen haben.

2 Replies to “Alpendeutsch”

  1. ach, Du kannst mich ruhig beim Namen nennen, damit habe ich keine Probleme, denn DER Schweizer, der sich für sein Hochdeutsch nicht schämt, kann zu mir kommen – es wird keiner kommen :-)

    Ich denke es ist schon hart, als hochdeutschsprechender das Schweizer Dialekt ertragen zu müssen. Selbst wir haben bei einigen unserer Mitbürgern Probleme zu folgen: Bei gewissen Dialekten bekomme selbst ich Hühnerhaut, wenn ich mir das anhören muss – wie dann die in Hochdeutsch klingen, will ich gar nicht wissen! Da ist das in Deutschland oft verschmäte bayrisch geradezu heilig.

    btw: Das Kreuz haben wir auf der Flagge, nicht aber im Namen :-)

  2. Pingback: Niclas Borjesson

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren