Agenturmeldung

Da ich ohne Erwartungshaltung heute zu meinem Termin beim Arbeitsberater der Agentur für Arbeit gegangen bin, konnte ich auch nicht enttäuscht werden. Sicher, das Gespräch ist höflich und zivilisiert verlaufen, wenn auch leider ohne eine freundlich Tasse Kaffee – das wäre mal eine Serviceleistung.
Letztendlich konnte der nette Mann aber keine Wunder vollbringen und auch aus meiner Sicht wichtige Fragen nicht beantworten. Um es ganz ehrlich zu sagen: Die paar Eingabe in die Datenbank der Agentur hätte ich auch selber tätigen können.

Besonders verwunderlich ist es in diesem Zusammenhang, daß es keine Schnittstelle zwischen meinem Benutzerprofil im Rahmen des Onlineportals und den amtlichen Daten gibt. Die Daten, die ich gestern unter meinem Acount eingetragen habe, sind zum Teil deutlich ausführlich als das was heute abgefragt wurde. Statt Datenschutz fällt mir eher der Begriff Redundanz ein.

Insgesamt werde ich den Eindruck nicht los, daß hinter den „Bemühungen” ein klares Kalkül steckt. Da ich bis Ende November noch nicht arbeitslos bin, besteht noch kein dringender Handlungsbedarf. Mit etwas Glück erledigt sich mein Fall bis dahin. Wenn nicht, dann ist noch genügend Zeit ab Dezember – zumindest aus Sicht der Agentur für Arbeit. Meine persönliche Sichtweise sieht da doch etwas anders aus. Eventuell habe ich aber auch nur das Konzept von „Fordern und Fördern” falsch verstanden.

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