Auf den Wecker fallen

Auf den Wecker fallen

Dank eines Artikels bei Demokratie und Alltag bin ich über Konstantine Wecker gestolpert. Erstaunlich, sehr erstaunlich. Der Mann hat doch noch mehr als nur Koks im Kopf. Wenn ich mir seine Artikel so durchlese, entsteht bei mir der Eindruck, daß der Mann sogar ziemlich viele lichte Momente hat. Recht schade eigentlich, daß er mir bisher noch nicht aufgefallen ist. Zumal er auch einen lesenswerten Blog hat.

Von ihm hatte ich bisher ein ganz anderes Bild, was wohl auch an der Berichterstattung in der Presse gelegen haben mag. Wieder ein Beispiel dafür, welche Vorteile das Internet gegenüber den klassischen Medien hat. Es ist auch beruhigend, daß nicht nur die Künstler und Schriftsteller in Deutschland auffallen, die mit der SPD verheiratet zu sein scheinen.

2 Replies to “Auf den Wecker fallen”

  1. Seine Eskapaden hin oder her, er bleibt ein großer Poet und ein kritischer Mensch. Jeder darf mal stolpern. Seine Entgleiser der Vergangenheit wurden, besonders von der bayerischen Presse, extrem aufgeblasen. Lassen wir seine Musicals mal ausser Acht, so ist er ein bemerkenswerter Künstler. Wer einmal „Es lebte ein Kind auf den Bäumen“, Vaterland oder Liebeslieder gehört hat, der kann nur eins. Die Sensibilität dieses Künstlers bewundern und ihm seine Vergangenheit verzeihen. Bei „Wenn zwei zusammen träumen“ kommen mir jedesmal sofort die Tränen. Einfach schön.

    Welcher große Künstler hat denn nicht allen möglichen Lastern gefrönt?

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren