Basisvergütung

Ludwig Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, überraschte mit einem Vorschlag, wie Firmen in Zukunft sparen könnten. Statt einer Ausbildungsvergütung von bis zu 800 Euro schlägt er eine Basisvergütung von 270 Euro vor. Damit würde ein Lehrling dann noch weniger bekommen als jemand, der im Rahmen von Hartz IV einen 1-Euro Job annimmt. Besser wäre es eigentlich, sich an dem Modell der Studiengebühren zu orientieren. Schließlich ist es nur schwer einzusehen, warum die eine Gruppe junger Menschen eine Vergütung für ihre Ausbildung bekommt während die andere Gruppe dafür zahlen muß. Eine Pauschal von x Euro, die ein Lehrling pro Monat zu entrichten hätte, würde den Betrieben noch zusätzliche Einnahmen garantieren. Auf Grund fehlender Ausbildungsplätze dürfte es sicher auch kein Problem sein, zahlungswillige Auszubildende zu finden. Bei besonders gefragten Ausbildungsberufen könnte dann der Basisbetrag x um einen zusätzlichen Faktor erhöht werden, damit auf Grund der zu entrichtenden Pauschale bereits vorab eine Selektion stattfindet. Das würde den Personalverantwortlichen die Mühe ersparen, unzählige Bewerbungen zu lesen.

Liebe Fahrradfahrer! Achtet immer schön darauf, auch bei kurzen Strecken nur mit einem Helm zu fahren. Bei einem Sturz kann man sich sonst böse am Kopf verletzen. Was ein Schlag auf den Kopf ausrichten kann, sieht man bei Herrn Braun. Anders wäre so ein dämlicher Vorschlag nicht zu erklären. Man sagt, das leichte Schläge auf den Hinterkopf das Denkvermögen erhöhen. Ich fürchte, das ist nur ein Gerücht. In Wirklichkeit ist jeder noch so kleine Schlag auf den Kopf ein Schritt weiter in die völlige Verblödung.

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