Robin Hood verkehrt

Robin Hood verkehrt

Wen ich mich richtig erinnere, war das in den Legenden um Robin Hood immer so, dass er die Reichen bestohlen hat, um den Armen zu geben. Gerhard Schröder, Bundeskanzler im Jahre des Herrn 2004, muss das wohl falsch verstanden haben, denn er nimmt von den Armen und Arbeitslosen und gibt den Reichen. Anders kann man wohl momentan die Senkung des Spitzensteuersatzes nicht deuten. Dieser soll von 45 auf 42 Prozent gesenkt werden. Davon werden die Zwangsverpflichteten Arbeitslosen, die für 1 Euro die Stunde arbeiten müssen, garantiert nie profitieren.

Aber vielleicht sehe ich das ja auch falsch und Herr Schröder ist nicht Robin Hood, sondern der Sheriff von Notingham (nichts zu essen). Dann kann man wild darüber spekulieren, wer in diesem Fall Robin Hood ist. Oskar Lafontaine wohl eher nicht. Auf ihn würde eher „Die Bürgschaft” von Schiller passen – zumindest der erste Satz:

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich Damon, den Dolch im Gewande

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren