7. August
2004

Plitsch

von tboley um 23:06 Uhr

Ein kaum vernehmbares Geräusch, wenn der Schweiß nach einem langen Weg von der Stirn über das Gesicht zu Boden tropf, während die Zeit langsam wie die Gedanken vorbei schleicht. Müde Hände führen immer wieder ein Glas mit Wasser zum Mund, damit der Rest des Körpers nicht austrocknet wie eine Mumie. Selbst der Schatten eines Baumes begeht Verrat, bringt er doch längst keine Kühle mehr. Mit einem leisen Plitsch tropft der nächste Gedanke aufs elektronische Papier und vermischte sich schnell im Meer der Daten und Informationen, befreit von allen gefühlten Temperaturen.

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Schweigen im Walde zu „Plitsch”
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