Plitsch

Plitsch

Ein kaum vernehmbares Geräusch, wenn der Schweiß nach einem langen Weg von der Stirn über das Gesicht zu Boden tropf, während die Zeit langsam wie die Gedanken vorbei schleicht. Müde Hände führen immer wieder ein Glas mit Wasser zum Mund, damit der Rest des Körpers nicht austrocknet wie eine Mumie. Selbst der Schatten eines Baumes begeht Verrat, bringt er doch längst keine Kühle mehr. Mit einem leisen Plitsch tropft der nächste Gedanke aufs elektronische Papier und vermischte sich schnell im Meer der Daten und Informationen, befreit von allen gefühlten Temperaturen.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren