Haiku

Haiku

Haiku

Gestern habe ich in der Zeitung in einem Artikel etwas entdeckt. Besser sollte ich davon sprechen, dass es mich entdeckt hat. Der Autor schrieb in seinem Beitrag über Literaturpreise und auch über eine alte japanische Gedichtform.

Das Haiku besteht aus insgesamt 17 Silben, wobei sich diese auf drei Zeilen verteilen und zwar in der Form 5-7-5. Eine ausführliche Beschreibung findet man bei www.haiku.de.

Die Form reizt mich sehr, zumal ich ja schon längere Zeit Gedichte schreibe. Auch wenn ich bestimmt noch nicht eine reine Form hinbekomme, ein erster Versuch.

gefrierender Tag
Hände drängen ans Feuer
der Wind bricht ab

Wenn ich die Silbe richtig zähle, ist es knapp am eigentlichen Ziel vorbei. Ich denke ich werde noch viel üben müssen, um ein Gefühl für die Silbenanzahl zu bekommen. Manchmal lassen ich einen Gedanken nicht los, auch wenn er nicht in das Schema passt. Aber das wird schon – denke ich.

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über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren