Amoklauf an einem Gymnasium, gestern irgendwo in Deutschland. Nich vor der Frage nach dem Motiv versucht man sich zu erinnern, ob es der zweite oder bereits dritte in diesem Jahr ist. Langsam wird es schon fast zu einer traurigen Gewohnheit.
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Um es direkt vorweg klarzustellen: in Bezug auf Elefanten habe ich keine Vorurteile. Ich bin nur der Meinung, dass sie auf einem Schießstand ebenso wenig verloren haben wie Kinder und Jugendliche. Wobei es im Sprichwort ja eigentlich heißt „Wie ein Elefant im Porzellanladen”, in dem Kinder vermutlich zu einen sichtlich nervösen Verkäufer führen.
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Es ist immer wieder erschreckend, wie schnell zum Tagesgeschäft übergegangen wird. Der Amoklauf von Winnenden, der die Katastrophe von Köln von den Titelseiten abgelöst hat, wird da keine Ausnahme sein. Aber besteht Interesse an der Tat, es wird also fleißig beschrieben und berichtet. Man kann schon zynisch werden und sich fragen, warum der Täter noch bis heute gewartet hat. Ein Amoklauf an einem Freitag den 13. wäre doch – wie gesagt, man wird zynisch, stumpft in gewisser Weise ab.
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Wie leicht formt man aus den Fingern seiner Hand eine Pistole, mit dem Daumen als Abzugshahn. Ebenso leicht kommt uns, auf einen anderen Menschen mit unserer Fingerpistole deutend, der Satz „Ich bring dich um” über die Lippen.
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Ausgerutschtes Herbstlaub auf halbnasser Straße
Nachtschwere Scheinwerfer tanzen an nacktem Buchstaben vorbei
In der Stille verliert sich ein Schuss
Bunt leuchtende Chemikalien erfreuen auf giftigen Kindergeburtstagen
Drogenabhängige spritzen sich chinesisches Milchpulver fernab vom Bahnhof
Fassungslos hängt ein Auto kopfüber
Die Erkenntnis: Nur unerfahrene Geldscheine lassen sich an der Börse von Palin beraten
Ein Rechnungshof wittert Verfäulnis – Kein Freund weint
Das Kapital stirbt
Nach dem verhinderten Amoklauf an einem Gymnasium in Köln und den Vorwürfen an die Polizei, gibt es im Grunde nur eine wesentliche Frage, die bisher nicht eideutig beantwortet wurde: War der 17-jährger Schüler eigentlich ein Düsseldorfer?
Zum kommenden Montag hin wird an deutschen Schulen ein neuer Abzählreim verbindlich eingeführt:
Ene mene Miste, du stehst auf meiner Todesliste
Ene mene meck, ich schieß mir in den Mund, dann bin ich weg.
Damit, so ein Politiker aus Nordrhein-Westfalen, würde der Warheit endlich ins Auge gesehen. Ein Verbot von so genannten Killerspielen erübrigt sich durch die neue Regelung.
Laut Statistik stammt ein sehr hoher Prozentsatz von Brandstiftern aus Kreisen der freiwilligen Feuerwehr. Oft werden Brände gelegt, weil den Tätern das anschließende Löschen innere Befriedigung verschafft. Nicht immer entsteht ausschließlich Sachschaden. Bewusst oder unbewusst nehmen die Brandstifter auch den Verlust von Menschenleben in kauf. weiterlesen »