Morgennebel

Morgennebel

In Videospielen verwendet man gerne Nebel zur Beschränkung der Sichtweite, um die mangelnde Qualität der Grafikengine zu kaschieren (wie zum Beispiel bei Silent Hill). Das Ganze wird dann vom Hersteller als Besonderer Effekt vermarktet.

Die Wirklichkeit wartet im Herbst auch mit Nebel auf. Am frühen Morgen wird dadurch auch die Sicht in eingeschränkt – allerdings nicht, weil die Grafik so schlecht ist. Durch den Nebel sieht man nicht nur weniger, es ist auch feucht und kalt. Wenn man durch die Nebelwände wandert, fühlt man sich wie in Watte gepackt. Die Stille hat dabei weniger was gruseliges, sie wirkt auf mich eher beruhigend.

Heute morgen in Dortmund war es ziemlich neblig. Bis gegen dauerte es, bis er auflöste. Wenn die Sonne dann bei so einem Wetter durchbricht und die farbigen Blätter an den Bäumen in ein warmes Licht taucht, weiß man, dass es Herbst ist. Mit einer dicken Jacke und einer Tasse Tee draußen sitzen und dieses Wetter genießen, heißt zu leben.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren