Games Convention Teil II

Games Convention Teil II

Insgesamt 10 Stunden Fahrt von Bielefeld nach Leipzig und zurück liegen hinter mir. Damit hat der beste Teil des gestrigen Tages auch den zeitlich größten Anteil. Das Treffen mit Cerb, Hartware und sehr kurz auch BadTux aus dem Alpha Lups Clan war das Beste am ganzen Tag. Es ist schön festzustellen, was für tolle Leute im Clan sind! Die GC selber war ein ziemlicher Reinfall. Viel zu kleine Ausstellungsfläche, zu voll mit Menschen, die ein grünes Armband trugen (<16 Jahre) und definitiv viel zu wenig zu sehen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, waren die Spielpräsentationen ziemlich enttäuschend. Wirklich viel zu sehen gab es nicht – abgesehen von den Jubelpersern bei GIGA-Games, die einem wirklich leid tun können.

Bei einigen Aussteller kam man zudem ins Grübeln, warum sie denn mit einem Stand auf der GC vertreten waren. Neben der Bundeswehr, die vermutlich auf der Suche nach Frischfleisch war, tummelten sich auch ein Hersteller von Druckerpatronen-Nachfüllsets und ein Handymuseum zur Auffüllung der frei gebliebenen Fläche in den Hallen. Nokia versuchte durch massive Präsenz (in jeder Halle und im Eingangsbereich mindestens ein großer Stand) den Besuchern sein neues Spielehandy N-Gage schmackhaft zu machen. Bei dem was ich davon gesehen habe warte ich doch lieber auf die angekündigte mobile Spielekonsole von Sony und überbrücke die Zeit bis dahin mit meinem alten Gameboy.

Leipzig als Ort der GC ist eine sehr beeindruckende Stadt. Der Kopfbahnhof als Aushängeschild lässt einen auch beim wiederholten Besuch noch staunen. Die auf drei Etagen verteilte Einkaufsmeile lädt zum ausgiebigen Geld ausgeben ein. Vom Rest der Stadt habe ich diesmal nicht sehr viel gesehen. Zu GC werde ich sicher nicht mehr fahren, aber Leipzig ist auf jeden Fall noch ein Besuch wert.

über Thomas Boley

Geboren wurde ich im Jahre des Herren 1971 in Wesel am Niederrhein – die Kommentare an dieser Stelle bezüglich des Bürgermeisters bitte verkneifen! Mein Verhältnis zu dieser Stadt würde wohl den Umfang dieser Seite sprengen. Nur soviel sei gesagt: Es ist durchaus durchwachsen, worin es sich aber nicht von meinem Verhältnis zu Bielefeld unterscheidet. Nach dem üblichen Werdegang (Kindergarten, Schule, Abitur, Zivildienst) und den üblichen jugendlichen Irrungen und Wirrungen verschlug es mich zum Studium nach Bielefeld verschlagen. 18 Jahre später ging es dann zurück an den Rhein, in die Domstadt Köln. mehr erfahren