Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Friedrich Merz ist kein passionierter Brettspieler. Auf der politischen Bühne bohrt er allerdings am liebsten dicke Bretter.

CDU verliert das Spiel

Merz und Spiele, das muss man erstmal herleiten und erklären. Da gibt es etwa den Friedhelm Merz Verlag, Ausrichter der Internationalen Spieletage in Essen und seit diesem Jahr in Besitz der Spielwarenmesse eG. Laut Wikipedia war der Verlagsgründer, Friedhelm Merz, von 1976 bis 1978 Chefredakteur der SPD-Wochenzeitung „Vorwärts“. Aus dem Vorwärts-Verlag ging die Spielbox hervor. Das ist eine ganze Menge spannender Zeitgeschichte, nicht nur für Brettspieler. Der Vorwärts-Verlag gehört zur Deutschen Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg), die sich zu 100 % im Besitz der SPD befindet. Einen Anteil von über 70 Prozent hält die ddvg an der ÖKO-TEST AG, Herausgeberin der Zeitschrift Ökotest.

Mit Friedrich Merz hat das alles nichts zu tun. Über ihn ist einiges bekannt, aber nicht, ob er gerne Brettspiele spielt. Er ist eher an Machtspielen interessiert und fühlt sich nach dem Ausscheiden von Angela Merkel aus der Tagespolitik oben auf. Ein Eindruck, der täuschen kann, denn um das Saarland hat die CDU das Spiel verloren.

Es gibt da so eine alte Bauernregel. Der Merz soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen. Auch wenn damit der Monat gemeint ist, könnte es sich auch auf das Schicksal des CDU-Politikers beziehen.

März statt Merz

Kommen wir aber zum Monat Merz, in dem es tatsächlich um Spiele ging. Also, bei meiner Frau und mir, denn am Ende eines Monats beziehungsweise Anfang eines neuen Monats gebe ich häufiger mal Einblick, was bei uns so auf den Tisch kam.

Wie schon vermutet, waren es weniger Partien als in den ersten beiden Monaten des Jahres. So kommen wir im März auf gerade einmal 14 gespielte Partien, die sich lediglich auf fünf Spiele verteilen.

  • 1941: Race to Moscow (4)
  • Brass:Birmingham (4)
  • Firefly: The Game (3)
  • Janus (2)
  • Imperial Settlers (1)

Das macht in Summe rund 22 Stunden. Firefly hätten wir gerne noch weitergespielt, aber wir haben ins seit einer Woche auf unsere erste 3er-Partie Triumph and Tragedy vorbereitet. Abgesehen davon haben wir eine bekloppte Entscheidung getroffen und uns nochmal das englische Grundspiel von Firefly gekauft, um das mit in den Osterurlaub zu nehmen. Befreit von Karton und ohne Kartenhüllen wiegt es nur leicht mehr also unsere sonst übliche Reisespielsammlung.

Mit sehr viel Spannung sehen wir heute der Partie Triumph and Tragedy entgegen. Meine Frau hat sich durch meine deutsche Übersetzung gearbeitet und noch einige Ungereimtheiten entdeckt. Darüber zu sprechen, sorgte bei uns beiden schon mal für ein gutes Verständnis der Regeln.

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