Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Die Corona-Karawane zieht zumindest in Köln nicht weiter. Dank Karneval stieg der Inzidenzwert bei jungen Menschen auf über 5000.

Köln schafft Klassenziel 5000

Wo soll man anfangen, wenn der Wahnsinn stetig weiter galoppiert — natürlich nur eine rein rhetorische Frage. Der verrückte Mörder aus dem Kreml droht damit, als Reaktion auf die Sanktionen des Westens die Gaslieferung über Nordstream 1 abzudrehen. Parallel hat sich der Wind in den Niederlanden gedreht. Trotz des hohen Preises, den die Bewohner der Region Groningen (Erdbeben) dafür zahlen, will man an der Gasförderung nicht nur festhalten, sondern sie auch noch erhöhen. Da wirste jeck.

Apropos jeck. In Köln zeigen sich jetzt die Auswirkungen der Karnevalstage. Nein, nicht die in Ecken liegenden Betrunkenen, die hat die AWB längst weggeräumt. Sondern natürlich der Inzidenzwert. Bezogen auf die gesamte Einwohnerschaft liegt der Inzidenzwert in Köln derzeit bei 2500. In der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährige beträgt sie über 5000. Möglicherweise sei das ein Karnevalseffekt, heißt es aus dem nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium. Nach wie vor versucht man also, die Menschen für dumm zu verkaufen. Der Zusammenhang ist auch für Außenstehende deutlich und war auch im Vorfeld absehbar.

Im vergangene Jahr hätte ein Wert von 5000 zu weitreichenden Maßnahmen geführt. In diesem Jahr zuckt man einfach nur mit den Schultern und macht weiter. Jeder Jeck ist anders, Corona kommt schon nicht so hart. Im Übrigen, bei einer Einwohnerzahl von über einer Million sind 5000 nicht so schlimm. Gut rechnen konnte der Kölner an sich noch nie.

Tesla hebelt Recht aus

Für Elon Musk sind 5000 vermutlich nur Peanuts. Der Mann denkt in größeren Dimension. Wobei, größenwahnsinnige Dimensionen die korrektere Bezeichnung wäre. In Berlin-Brandenburg lässt er seine Farbig auf der grünen Wiese bauen. Eine Gigafactory, wie er den Komplex nennt. In Rekordzeit wurde diese unter Umgehung sonst üblicher in Deutschland geltender Standards hochgezogen.

In Fabrik, die in einem Landschaftsgebiet mit Wassermangel einen eklatant hohen Wasserverbrauch hat, ist kein Problem, wenn man Elon Musk heißt. Einfach mit ein paar tausend Arbeitsplätzen winken, schon springen deutsche Politiker.

Allerdings muss Musk noch lernen, dass in Deutschland gewisse Mindeststandards für Arbeitnehmer gelten. So ist Urlaub etwa keine freiwillige Leistung des Arbeitgebers.

Hoffen wir mal, dass ihm die IG Metal ordentlich Feuer unterm Arsch macht. Wobei, das kann er auch selber für sich besorgen, wenn ihm bei einer Testfahrt eines seiner Autos das Ding zu heiß wird — soll ja bei Tesla vorkommen.

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