Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Zu Beginn des neuen Jahres wurde der Umgang mit Cookies auf Website noch ein Stück verschärft. Gemütlicher wird das Netz dadurch nicht.

Völkermord als olympische Disziplin

Bevor wir uns dem Thema Cookies zuwenden, noch ein paar ernste Worte zu den olympischen Winterspielen in China. Ein Land, welches systematischen den Völkermord an Uiguren betreibt. Das kann man nicht schönreden und auch nicht mit einer Decke Kunstschnee begraben. Meiner Meinung nach sind die olympischen Winterspiele ein einziger Skandal. Die Veranstaltung zeigt, wie tief wir bereits moralisch gesunken sind. Wer an den Spielen teilnimmt oder sich diese auch nur im Fernsehen anschaut, macht sich zum Mittäter.

Aus der (wirtschaftlichen) Abhängigkeit von China heraus entwerten wir die Menschenrechten. Wenn ein paar Politiker der Veranstaltung fern bleiben, ist das lediglich ein Feigenblatt. Im Übrigen bin ich nach wie vor der Meinung, dass Deutschland seine Haltung in Bezug auf die Ukraine überdenken sollte.

Kommen wir aber zum eigentlichen Thema, bevor ich mich noch über anderes aufrege — genug dafür ist vorhanden, im Großen wie im Kleinen.

Der Anfang der vergangenen Woche stand im Zeichen von zwei größeren Veränderungen. Bei DomainFactory gab es eine Serverumstellung. Diese führte zu ein paar Schwierigkeiten hier im Blog, sodass neue Artikel nicht auf der Startseite angezeigt wurden. Wirklich befriedigend weiterhelfen konnte der Support mir diesmal nicht, aber anscheinend hat sich das Problem wohl gelöst.

Websites mit Cookies

Eine weitere Veränderung bezog sich auf den bisherigen Umgang mit Cookies hier im Blog. Bis vergangenen Montag gab es keinen Cookie-Hinweis. Nach wie vor bin ich kein Freund dieser Dinge, allein schon aus optischen Gründen. Persönlich nervt es mich auch, an jeder Ecke darauf hingewiesen zu werden. Vor dem Eingang zum Supermarkt steht ja auch niemand, der mich mit lauter Stimme drauf hinweist, dass es im Ladenbereich eine Videoüberwachung gibt und ich den Laden nur betreten dürfe, wenn ich der Überwachung zustimme. Die Betreiber des Supermarktes haben ein berechtigtes Interesse an der Videoüberwachung.

Das gilt auch für mich als Betreiber dieser Website. Für die gesetzten Cookies muss ich mich aber im Grunde genommen rechtfertigen. Seit Anfang des Jahres ist die Lage noch etwas, sagen wir mal „anstrengender“ geworden. Nachdem ich mehrere Kunden in Bezug auf Cookies beraten habe, fiel dann der Entschluss, privat für meinen Block selber so einen Hinweis einzusetzen. Einen, der den rechtlichen Vorgaben entspricht, auch in Bezug auf die Gestaltung der Buttons.

Leserinnen und Leser bekommen daher jetzt einen Hinweis beim ersten Besuch dieser Seiten. Mehr als die Hälfte von Innen lehnt Cookies ab, denn bei der Statistik (für die Cookies gesetzt werden) gab es einen deutlichen Einbruch. Das finde ich schade, denn über weite Strecken ist das die einzige Form der Rückmeldung, die ich für meine Texte hier erhalte. Wer also die Kekse hier akzeptiert, macht mich ein Stück weit glücklich.

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