Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Das Brettspiel Kemet lässt sich als eine Abfolge von Kämpfen beschreiben. Dennoch bietet es mehr Tiefgang als der Klassiker Risiko.

Bilanz im Januar 2022

Der erste Monat des Jahres ist um. Zeit, eine erste Bilanz in spielerischer Hinsicht zu ziehen. Im Januar 2021 kam ich auf 20 gespielte Parteien, der Spitzenreiter dabei High Frontier 4 All dicht gefolgt von Gloomhaven: Jaws of the Lion. Bei Gloomhaven war es noch ein Überhang aus dem Vorjahr. High Frontier errang den ersten Platz auch durch eine ganze Reihe mit gezählter Lernpartien. Über geblieben ist davon nichts, denn ich müsste wieder ganz von vorne anfangen. Dabei ist High Frontierhttps://www.wildbits.de/2021/01/23/weltraum-spielerisch-erleben/ ein Spiel, was mir aufgrund seiner Thematik sehr gut gefällt.

Kommen wir ab zu diesem Jahr, genau gesagt zu den ersten vier Wochen. Was kam auf den Tisch? Auf jeden Fall deutlich mehr Spiele, denn laut Statistik habe ich 36 Partien gespielt. Dabei haben meine Frau und ich uns für dieses Jahr vorgenommen, uns etwas systematischer durch die Sammlung zu spielen. Für das erste und zweite Quartal gibt es bereits eine Liste mit Vorschläge.

Schauen wir uns aber mal an, was uns im Januar begeisterte — die ersten fünf Plätze.

  • Clash of Cultures (8x)
  • Räuber der Nordsee (6x)
  • Kemet – Blut und Sand (5x)
  • Wasserkraft (4x)
  • Tapestry (3x)

Bei Wasserkraft befinden wir uns mitten in der fünften Partie. Es hat schon Vorteile, wenn man ein eigenes Zimmer für Brettspiele hat. Das erübrigt vermutlich auch einen Brettspieltisch.

Lernen mit Kemet

Bevor ich näher auf Kemet eingehe, noch ein paar weitere Daten zum Januar. Die Spielzeit lag bei 58 Stunden, Samstag und Sonntag so wie Freitag sind die stärksten Tage. Insgesamt 81 Prozent der Partien wurden zu zweit gespielt.

Bei Spielen wie Kemet ist dabei die Frage durchaus berechtigt, ob sie zu zweit überhaupt etwas taugen. Für Kemet kann ich das klar mit einem Ja beantworten. Es mag an der Art und Weise liegen, wie meine Frau und ich spielen. Bei uns steht nicht der Vernichtungswillen im Vordergrund. Das ist auch deutlich spürbar bei Clash of Cultures. Bei uns gibt es weniger „Clash“, dafür aber mehr tüfteln am eigenen Tech Tree.

Genau deshalb mögen wir Tapestry und Wasserkraft, obwohl beide Spielen auch eine gehörige Portion Interaktion aufweisen. Was bei Kemet im Übrigen auch gut funktioniert: Aggressiveres spielen lernen.

Zu Wasserkraft möchte ich abschließend noch anmerken, dass meine Frau und ich auch die Standard-Karte auch bei zwei Spielern für ausreichend kompetitive halten.

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