Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Mehr den je ist Ernährung ein wichtiges Thema. Veganer ernähren sich vor allem durch selber kochen gesünder als andere Personen.

Nervtötende Werbung

Ein leider nicht neues Thema. Bei Facebook bekomme ich mehr denn je Werbeanzeige zu Produkten angezeigt, die mich nicht interessieren. Wobei das noch vorsichtig formuliert ist. Obwohl Meta meine Geburtsdatum kennt, zeigt es mir Werbung für eine Zielgruppe zwischen 18 und 35 Jahren. Als Werbetreibender würde ich mir da mal Gedanken machen, ob mein Geld richtig investiert ist.

Mir könnte das ja alles egal sein, wenn es nicht in 80 Prozent der Fälle um Werbung für Nahrungsmittel, Wundervitamine, Porteeindrinks oder sagenhafte Getränke gehen würde. Da wird den Usern bei Facbook in den Anzeigen suggeriert, sie können auf reguläre Mahlzeiten mit einer Flasche voll dubioser Inhaltsstoffe ersetzen. Da sei bequem, zeitgemäß und gesünder. Meiner Meinung nach müsste so was verboten werden. Ich halte das ganze Zeug auf keinen Fall für eine gesunde Alternative zu einer Mahlzeit. Im Gegenteil. Mit Sicherheit ist sogar das Angebot bei Fastfood Restaurants gesünder, allein schon aus einem Grund. Bei den „Trinkmahzeiten“ muss nicht gekaut werden. Dauergenuss wird sich mit möglicherweise auf das Gebiss auswirken.

Mir fehlt bei der Ersatzernährung auch ein wichtiger Aspekt, nämlich die Wertschätzung für gutes Essen. Ernährung ist nicht nur das Versorgen eines Ofens mit Brennstoff.

Richtige Ernährung

Als ich mich zum ersten Mal mit dem Thema Ernährung beschäftigt habe, gab es noch den Standardspruch vieler Erwachsener. „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt.“ Als Vegetarier unterlag man schon fast dem Verdacht Terrorist oder Hippie zu sein. Das hat sich gerade in den letzten Jahren deutlich geändert. Sogar vegane Ernährung ist im Mainstream angekommen. Auch wenn ich sie persönlich nicht für die beste Entscheidung halte, gibt sie wichtige Impulse. Viel wichtiger allerdings: Menschen, die sich bewusst vegan ernähren und ihr Essen selber zubereiten.

Genau darin liegt für mich der wichtigste Aspekt beim Thema Ernährung. Nicht nur zu wissen, wo das eigene Essen herkommt, sondern es auch selber zuzubereiten und mit Genuss (auch wichtig) zu essen. Für meine Frau und ich habe ich zu Weihnachten Gänsekeule im Römertopf zubereitet. Die brauchen fast vier Stunden und ergeben ein richtiges Wow!-Essen. Aber hey, die Zubereitung ist verdammt fix. Die Keulen schmoren ganz von alleine im Ofen.

Wer zu diesen neuen Formen der Ernährung greift, aus welchen Gründe auch immer, betrügt sich und seinen Körper. Zudem bringt er sich um den Genuss.

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