Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Nach dem 6. Januar wird nicht nur der Weihnachtsbaum aussortiert. Das neue Jahr lockt mit neuen Chancen und Möglichkeiten.

Neu in 2022

Insbesondere Männer über 50 sollten im neuen Jahr darauf achten, dass es nicht bei einem Vorsatz bleibt. Nach der Schlemmerei über die Feiertage sollte es heißen: Der Bauch muss weg! Verlassen wir aber die Allgemeinplätze. Nach der Weihnachtspause mit einer Kurzgeschichte bin ich hier im Blog wieder am Start. Zwischendurch gab es den einen oder anderen Moment, wo es mir in den Fingern juckte und ich unbedingt zu einem Thema etwas schreiben wollte. Im Großen und Ganzen tat es aber mal ganz gut, sich einfach mal treiben lassen. Kraft tanken und Anlauf nehmen für das neue Jahr.

Nicht absehbar zum jetzigen Zeitpunkt ist es, wie sich die Pandemie weiter entwickeln wird. Einen Termin für meine erste Boosterimpfung habe ich in der kommenden Woche, aber es wird mit Sicherheit noch weitere Impfungen geben werden.

Definitiv neu sind ein paar kleiner Veränderungen. Meine Frau und ich haben angefangen, unser Wohnzimmer und den Hausflur etwas „artgerechter“ zu gestalten. Ein neuer Fernseher zog ein, für den ein anderes TV-Board erforderlich war. Unser letztes hat gut 20 Jahre auf dem Buckel und passte stilistisch nicht mehr ins Wohnzimmer. Also wurde es aussortiert. Wobei es sich damit in guter Gesellschaft befindet.

Bei Facebook aussortiert

Über die Feiertage sind bei uns zu Hause ein paar neue Spiele eingezogen. Da es nicht erst für 2022 den Vorsatz gab, die Brettspielsammlung nicht weiter anwachsen zu lassen, müssen ein paar andere Spiele dafür aussortiert werden. Mich überraschte bei der Vorauswahl, wie schwer ich mich von Spielen trennen kann, die ich nie gespielt habe. So kostete es viel Kraft, „Müh und mehr“ in den Korb für Aussortiertes zu packen.

Wenn ich jedoch ehrlich zu mir bin, werde ich das Spiel auch in den nächsten zehn Jahren nicht auf den Tisch bringen. Aussortiert wird auch deshalb, weil ich mich mehr denn je als Spieler und nicht als Sammler sehe.

Ähnlich gilt das im Übrigen auch für Facebook. Ende des letzten Jahres befanden sich noch über 120 Personen in der sogenannten „Freundesliste“. Eigentlich ist das absolute Blödsinn, so viel echte Freunde hat man nicht — zumindest ich nicht.

Also wurde auch dort aussortiert. Kriterium hier war (und ist, denn ich bin noch längst nicht fertig) die Anzahl der Interaktionen im vergangenen Jahr. Dazu gehört auch, die Berücksichtigung des besonderen Anlasses am 1. Januar.

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