Von allen guten und bösen Geistern verlassen

Zuerst roch es nach Käse, dann wurde Tim Brille von und Kopfhörer befreit. Gleichzeitig lockerten sich Arme und Beine. Jeff stand vor ihm.

„Man, du bist so ein Idiot. Wie kann sich mit dem Keksen nur so zudröhnen. Außerdem ist unser VR-Spiel längst noch nicht fertig.“

Matjes, der Holländer, Sanssouci und sein Opa. Nichts davon stimmte. Abgesehen vielleicht von seinem Opa, der sich mit Sicherheit bester Gesundheit erfreute. Tim blickte zu Jeff hoch, der vor seiner Nase mit der VR-Brille herumfuchtelte. Sie waren im Besprechungsraum ihres gemeinsamen Start-ups im Herzen von Berlin. Auf Tisch stand noch ein Teller mit Plätzchen von der Weihnachtsfeier. Darunter befanden sich auch noch einige wenige Exemplare der Gouda-Sterne, eine Spezialität von Tina.

Die satinierte Glastür schwang auf. Tina schob ihren Kopf herein.

„Ist er endlich wieder ansprechbar? Uns bleiben noch knapp zwei Stunden bis zur Vertragsunterzeichnung.“ Licht schien durch die hellen Fenster des Besprechungsraums, langsam fing es bei Tim an zu dämmern. sie drei hatten einen wichtigen Termin mit einem Investor. Die Zukunft ihrer Firma hing davon ab. Die Entwicklung ihres neuen Spiels brauchte eine großzügige Finanzspritze. Durch eine viel zu frühen Ankündigung nahmen die bösen Kommentare im Internet mit jeder erneut Verschiebung des Releasetermins jeden Tag zu. Selbst im Wirtschaftsteil einer überregionalen Zeitung stand Anfang Dezember ein Artikel zu ihrer Firma und dem neuen Spiel.

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